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Devil May Cry: Resident Evil und kein Ende - Leser-Test von buckshot


1 Bilder Devil May Cry: Resident Evil und kein Ende - Leser-Test von buckshot
Im neuesten Capcom Horror Adventure schlüpft der Spieler in die Rolle des jungen Helden Dante, der sowohl über eine menschliche wie auch dämonische Persönlichkeit verfügt. Ganz wie seine Vorfahren, die bereits vor 2000 Jahren das Böse bekämpft und die Menschheit vor der Ausrottung bewahrt haben, muß sich nun Dante der Ausgeburt der Hölle gegenüber stellen. Unterstützt wird er dabei von seinem weiblichen Sidekick Ivy, mit deren Hilfe er sich ins Abenteuer stürzt. So gilt es ein gotisches Schloß bis auf die dunkelsten Ecken und unheimlichsten Gemäuer zu erkunden und dabei unzählige Kreaturen ins Jenseits zu befördern. Ausgerüstet mit einem riesigen Zweihänder, zwei 45er Colts und einer durchschlagenden Pumpgun geht Dante alles andere als zimperlich gegen die Höllenbrut, formiert aus Poltergeistern, Sensenmännern und Dämonen, vor. Glücklicherweise verfügt er dabei über unendlichen Munitionsvorrat und braucht sich um sparsamen Waffeneinsatz keinerlei Gedanken zu machen. Auch wenn die Action klar im Vordergrund steht, gilt es zwischendurch Capcom-typische Rätsel zu lösen um im Spielverlauf voran zu kommen. Steuerungstechnisch gefällt Devil May Cry mit einer sehr intuitiven und direkten Handhabung. Eine automatische Zielerfassung nimmt stets den nächstgelegenen Feind ins Visier und ermöglicht es damit, sich auf Ausweichkommandos zu konzentrieren. Die Grafikengine wird komplett in Echtzeit berechnet und sorgt mit penibler detailtreue für offene Münder. Brennende Fackeln, Kronleuchter und Kerzen erzeugen in den üppig ausstaffierten Waffenkammern, Turmzimmern, Festsälen und Gemächern eine beklemmend dichte Atmosphäre, die den Spieler sofort in ihren Bann zieht. Abgerundet wird dies durch lebensechte Animationen und gestochen scharfe High Res Optik, wie man sie auf der PS2 bisher nur selten sehen durfte. Endlich demonstriert die Emotion Engine zu welchen Meisterleistungen sie eigentlich im Stande wäre. Wo Resident Evil: Code Veronica und Onimusha aufhören, da fängt Devil May Cry an und führt das Horror-Genre, mit einem actionbetonten Gameplay, in neue Spielspaß-Dimensionen. Leider wurde die PAL Version etwas lieblos angepasst, so daß es zu Geschwindigkeitseinbussen kommt. Über den positiven Gesamteindruck kann dieses Manko jedoch nicht hinwegtäuschen

Infos zur Spielzeit:
buckshot hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    buckshot
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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