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Deus Ex: Fast perfekter Ego-Shooter! - Leser-Test von Van_Helsing


1 Bilder Deus Ex: Fast perfekter Ego-Shooter! - Leser-Test von Van_Helsing
Vorab zur Information: Bei diesem Spiel handelt es sich um eine Portierung der im Jahre 2000 erschienen und mehrfach ausgezeichneten, (u.a. mit dem „Best Game of the Year Award“) PC-Version. Die PS2 Version - die ich hier gleich näher behandeln werde - wurde mit einigen Verbesserungen wie z.B. einem eigens für die Konsole gerenderten Intro versehen, um unter anderem ein etwas zeitgemäßeres Erscheinungsbild zu bieten.

Deus Ex – The Conspiracy....angesiedelt in der nahen Zukunft... in einer Welt die am Abgrund steht... einer Welt, in der es sich nicht zu leben lohnt! In dieser Gesellschaft gibt es keinen Mittelstand mehr, es existiert nur noch arm und reich. Neben dieser Kluft, die entstanden ist, ist aber auch eine gefährliche Zeit, gefährlich für die Armen in der Bevölkerung, denn die Reichen sitzen in ihren stark bewachten Penthäusern, während die Armen versuchen in den lebensgefährlich gewordenen Straßen zu überleben. Als ob dies noch nicht genug wäre, wird das Überleben der Armen auch noch durch eine heftige Epidemie erschwert, die „Gray Death“ genannt wird. Das mit diesen Gegebenheiten der Terror fast schon an der Tagesordnung steht, erklärt sich fast von selbst. Um eben in dieser schweren Zeit trotzdem noch einigermaßen dem internationalen Terror Einhalt gebieten zu können, wurde die „United Nations Anti-Terrorist Coalition“ kurz UNATCO gegründet. Diese hat sich zur Aufgabe gemacht, alles kontrollieren zu wollen, was natürlich nicht nach jedermanns Geschmack ist. Alleine schon die Tatsache, das es gegen den „Gray Death“ ein Gegenmittel mit Namen „Ambrosia“ gibt (was die Regierung aber nur den Reichen und den Mächtigen zukommen lassen will) ruft einige Leute auf den Plan, die dadurch das große Geld machen wollen. Aber auch andere Organisationen wie z.B. die „National Secessionist Force“ genannt NSF rufen diese Handlungen und Gegebenheiten ebenfalls auf den Plan. Diese Terror-Organisation beansprucht das Recht, das sie die Urheber des Gegenmittels „Ambrosia“ sind, und sie verfolgen nur ein Ziel: das Gegenmittel der gesamten Menschheit zugänglich zu machen. Da dieses Gegenmittel aber nur sehr spärlich produziert wird, und die Regierung komplett die Hand darüber hält, schreckt die NSF auch nicht vor Terror-Anschlägen zurück, um sich letztlich einige Vorräte an dem Gegenmittel „Ambrosia“ zu sichern.
Nun tritt auch die Hauptfigur in Aktion, die man in diesem Spiel in der Rolle des J.C. Denton übernimmt, einem absoluten Neuling im Agenten-Milieu der UNATCO. Die Beweggründe für Denton sind recht einfach: er möchte in die Fußstapfen seines älteren Bruder Paul treten, der ebenfalls ein Agent der UNATCO ist. Bei Denton gibt es allerdings einen Unterschied: Er wurde als Prototyp für das „Nano-Technological Augmentation Program“ der UNATCO ausgewählt. Paul hingegen ist zu Beginn des Spiels schon ein alter Hase im Geschäft, der auch schon seit einigen Jahre als aktiver Agent sein Leben fristet. J.C. Denton hingegen befindet sich auf seiner ersten Mission, und diese hat eine gestohlene Schiffsladung Ambrosia als Ziel, die es gilt in Liberty Island – New York sicherzustellen. Und somit bekommt Denton die Chance seine Nano-Technologie nicht nur im Training sondern auch in der realen Welt zu erproben und unter Beweis zu stellen.

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