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Detroit: Become Human - Gameplay-Demo auf der E3 erlebt - Video und Eindrücke

Lange mussten PS4-Spieler auf neue Infos und Spielszenen zu Detroit: Become Human warten, auf der E3 2017 war es endlich soweit: David Cage stellte das neue Action-Adventure von Quantic Dream für PS4 vor. In einer Präsentation spielten uns die Entwickler eine neue Gameplay-Demo vor - auf der PS4 Pro in dynamischer 4K-Auflösung und einem HDR-Monitor. Zu sehen gab es Spielszenen mit Markus, einem der drei spielbaren Charaktere in Detroit: Become Human. Unsere Eindrücke lest ihr in unserer E3-Vorschau. Ein neues Gameplay-Video wartet ebenfalls auf euch.

19 Bilder Neue Screenshots von Detroit: Become Human von der E3 2017. (8) Neue Screenshots von Detroit: Become Human von der E3 2017. (8) [Quelle: Sony]

Endlich: Die Entwickler von Quantic Dream (Heavy Rain, Beyond: Two Souls) reisten mit einer neuen Gameplay-Demo zu Detroit: Become Human zur E3 2017 nach Los Angeles. In einer Präsentation stellten sie uns die Spielszenen ausführlich vor - auf einer PS4 Pro mit dynamischer 4K-Auflösung und einem HDR-Monitor. Im Fokus stand Markus, der letzte der insgesamt drei spielbaren Charaktere im Action-Adventure. Der ist eng mit dem Widerstand verbunden und hat eine besondere Fähigkeit: Er kann andere Androiden "konvertieren". Durch eine Berührung kann er sie davon überzeugen, dass sie ihre Rolle als Diener der Menschen hinter sich lassen. Der Androiden-Jesus wirkt ziemlich düster.

Dabei spielten uns die Entwickler die Szene zwei Mal vor. Denn: Detroit: Become Human folgt den Entscheidungen, die ihr trefft. In nahezu jeder Szene reagiert das Spiel individuell auf unsere Wahl - entsprechend setzt die Geschichte fort. In der Szene senden Markus und seine Begleitung North eine Botschaft an die Menschen. Wie die ausfällt, bleibt uns überlassen. Dabei scheint es sich um eine frühe Mission in Detroit: Become Human zu handeln, die den Anstoß zur Revolution der Androiden zeigt. Welche Ereignisse sich davor abgespielt haben, ist unklar. Wir vermuten, dass Markus und North von der Polizei verfolgt werden.

Die Freiheit nehm' ich mir


19 Bilder Neue Screenshots von Detroit: Become Human von der E3 2017. (18) Neue Screenshots von Detroit: Become Human von der E3 2017. (18) [Quelle: Sony]
Ein Ziel gibt uns das Spiel ebenfalls vor: den Cyber Life Store finden - der Händler für Androiden-Bedienstete liegt im Stadtzentrum. Wir sollen einbrechen und die Androiden konvertieren. Bevor wir loslegen, interagieren wir mit den Figuren und Gegenständen in unserer Nähe. Im Dialog mit North starten wir die Mission. Ab jetzt haben wir zehn Minuten Zeit, um in den Laden einzudringen. Die Szene, in der die beiden Androiden vor ihren Artgenossen im Schaufenster stehen, drückt immer wieder auf die Moral. Androiden werden wie Objekte in der Auslage präsentiert, obwohl sie offenbar beginnen, echte menschliche Gefühle zu entwickeln. Es schwingt ein Hauch von Sozialkritik mit. Verdeutlicht wird das, als North in der Auswahl eine Androidin mit demselben Gesicht wie ihrem entdeckt.

Um in den Laden schließlich einzusteigen, müssen wir erst die Sicherheitssysteme lahmlegen. Dazu finden wir praktischerweise eine Baustelle in der Nähe, durch die einige Leitungen offengelegt sind. Im ersten Durchgang gehen wir direkt dorthin, in der zweiten Szene fällt uns eine Polizeidrohne auf, die das Gebiet überwacht. Erledigen wir die Drohen nicht, sondern sabotieren sofort die Leitung, entdeckt uns das Ding und hetzt uns die Cops auf den Hals. Alternativ schalten wir die Drohne durch eine gewagte Kletteraktion aus.

Androiden konvertieren


19 Bilder Neue Screenshots von Detroit: Become Human von der E3 2017. (15) Neue Screenshots von Detroit: Become Human von der E3 2017. (15) [Quelle: Sony]
In der Nähe fällt uns ein Truck auf. Damit brettern wir durch die Fensterscheiben des Stores. Im Laden konvertieren wir ungefähr 20 Androiden. Nach einer feurigen Ansprache von Markus schließen die sich uns an und folgen bedingungslos unseren Befehlen. Draußen, gefolgt von unserer Androiden-Gang haben wir die Wahl, welche Botschaft wir den Menschen jetzt hinterlassen wollen: Eine friedliche, die vielleicht die Rechtschaffenheit unserer Unternehmung widerspiegelt, oder eine gewalttätige Aktion gegen die Unterdrücker. Wir entscheiden uns für Letzteres. Innerhalb weniger Minuten legen wir den Bezirk in Schutt und Asche: Fensterscheiben werden eingeworfen, Autos abgefackelt. Schließlich bekennen wir uns zu der Aktion, indem wir über der Trümmerlandschaft das Zeichen der Rebellion auf eine Hauswand projizieren

Die Cops bekommen Wind davon - natürlich. North wird erschossen, aber die Androiden überwältigen die Polizei und geben uns die Möglichkeit, einen der virtuellen Cops hinzurichten. Hier endet die Gameplay-Präsentation von Detroit: Become Human. Die Entwickler merken an, dass jeder der drei spielbaren Charaktere im Verlauf des Abenteuers den Pixeltod sterben kann. Mit vielen Entscheidungen wollen sie sicherstellen, dass sich jeder Durchgang in Detroit: Become Human einzigartig anfühlt. Zudem sollen sich die Entscheidungen auch "global" auswirken. Das heißt: Wir formen die Welt und beispielsweise die Berichterstattung in TV und Radio je nachdem, wie wir uns entscheiden. Negativ aufgefallen sind uns ein paar fiese Ruckler. Bis zur Veröffentlichung dürfte den Entwicklern von Quantic Dream allerdings noch genügend Zeit zur Verfügung stehen, um an der Technik zu feilen. Ob Detroit: Become Human noch in diesem Jahr erscheint, ist unwahrscheinlich. Ein Termin wird nach wie vor nicht genannt.


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