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Detroit: Become Human: Aufstand der PS4-Roboter

Es ist mal wieder Zeit für eine Revolution. Dachten sich zumindest die Androiden in Detroit: Become Human. Auf der E3 gab es neue Spielszenen zu Quantic Dreams PS4-Abenteuer.

6 Bilder Detroit: Become Human: Jede Menge Entscheidungsfreiheit in Quantic Dreams Roboter-Dystopie (1) Detroit: Become Human: Jede Menge Entscheidungsfreiheit in Quantic Dreams Roboter-Dystopie (1) [Quelle: Sony]

Fahrenheit, Heavy Rain oder Beyond: Two Souls - mit seinen letzten Werken haben David Cage und seine Studio-KollegInnen von Quantic Dream eines bewiesen: dass sie interessante Geschichten mit noch weitaus interessanteren Prämissen erzählen können und dem Spieler dabei jede Menge Entscheidungsfreiheit in die Hände legen. Detroit: Become Human soll die Tradition des Studios fortsetzen und nach längerer Stille um das Spiel zeigte nun ein Gameplay-Trailer im Rahmen der E3, wie diese Entscheidungen aussehen können.


6 Bilder Detroit: Become Human: Jede Menge Entscheidungsfreiheit in Quantic Dreams Roboter-Dystopie (4) Detroit: Become Human: Jede Menge Entscheidungsfreiheit in Quantic Dreams Roboter-Dystopie (4) [Quelle: Sony]
Statt der Androidin Kara oder dem Blechkameraden Connor, die uns in den bisherigen Gameplay-Demos begegnet sind, spielt diesmal Roboter-Widerstandskämpfer Marcus die tragende Rolle in den Anspiel-Szenen. Dargestellt wird dieser übrigens von Hollywood-Schauspieler Jesse Williams (The Cabin in the Woods, Grey's Anatomy - gruß an Peter). Marcus' Plan ist es, mehrere Cyberlife-Geschäfte gleichzeitig zu attackieren, um die dort zum Verkauf stehenden Androiden zu befreien. Wie er dabei vorgeht, ist natürlich gänzlich euch überlassen und um das zu verdeutlichen, spielten die Macher im Trailer mehrere Möglichkeiten für den Story-Verlauf durch - mit teilweise eklatant unterschiedlichen Konsequenzen.


6 Bilder Detroit: Become Human: Jede Menge Entscheidungsfreiheit in Quantic Dreams Roboter-Dystopie (3) Detroit: Become Human: Jede Menge Entscheidungsfreiheit in Quantic Dreams Roboter-Dystopie (3) [Quelle: Sony]
So können wir erst die Sicherheits-Mechanismen der Läden hacken, um gewaltlos ins Innere gelangen, oder einfach einen Truck als handlichen Türklopfer verwenden. Wir können herannahende Polizei-Erkundungsdrohnen ausschalten oder umgehen, können vor der womöglich alarmierten Polizei wegrennen, uns tarnen oder verstecken. Wir können unseren Protest friedlich organisieren und Banner zur Befreiung der Androiden in der Stadt verteilen und mit Graffitis auf die Missstände aufmerksam machen, wir können aber auch Chaos und Anarchie über die Stadt regnen lassen, und ganze Blöcke in Schutt und Asche legen ... Wir können still um Opfer unseres Widerstands trauern. Oder blutige Rache nehmen.

Inwiefern diese Entscheidungen dann wirklich tiefgreifende Veränderungen für den Story-Verlauf haben oder eher kleinere Abzweigungen ausmachen, die am Ende doch wieder auf einen gemeinsamen Pfad finden, das muss sich natürlich noch zeigen. Wir sind jedoch guter Dinge, denn mit jedem ihrer vorherigen Spiele haben es Quantic Dream geschafft, die Spiel- bzw. Entscheidungstiefe weiter zu steigern. Wie lange wir jedoch noch warten müssen, um uns selbst davon zu überzeugen, steht noch nicht fest: Über einen Erscheinungstermin schwieg man sich auch auf der E3 noch aus.

Weitere News zur E3 findet ihr auf unserer Themenseite zur Messe.

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