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Destruction Derby: Symphony of Destruction - Leser-Test von Theo


1 Bilder Destruction Derby: Symphony of Destruction - Leser-Test von Theo
Es macht schon ziemlich Spaß, wenn man sich unbeschadet austoben und mal richtig die Sau rauslassen kann. Ein gutes Spiel dazu ist Destruction Derby für die Playstation aus dem Hause Psygnosis.
Wie der Name es vermuten lässt, geht es hier um Wrecking Races, man muss die Gegner fahrunfähig machen, indem man sie rammt, bis sie nicht mehr fahren können. Neben normalen Strecken, die man auch als Rennen fahren kann, macht vor allem die Bowl großen Spaß. Hier geht es nur darum, als letzter Wagen fahrtüchtig zu sein. Bei den anderen Strecken gibt es Punkte sowohl für die Platzierung als auch für den Schaden, den man angerichtet hat. Je öfter sich der Gegner nach dem Rammen dreht, desto mehr Punkte gibt es. Sehr gut gelungen ist auch das Schadensmodell bei Destruction Derby: Je schwerer man beschädigt, umso schlechter lässt sich der Wagen lenken. Den eigenen Schaden kann man gut am kleinen Automodell ablesen, das anzeigt, welche Teile (vorne, hinten, Seite) wie stark beschädigt ist. Man hat es schnell raus, wie man die Gegner am besten rammen muss. Am besten ist es abzuwarten, bis der Gegner in eine Kurve fährt, dann selbst mit Caracho vor die hintere Seite donnern und schon dreht sich der Gegner. Allerdings sind auch die Gegner nicht gerade zimperlich, und man wird auch selbst oft getroffen. Witzig ist auch der Eight Track, bei dem es Kreuzungen gibt. Man fährt rein, und wenn man Pech hat, kommt jemand von der anderen Seite und rammt das eigene Fahrzeug mit voller Wucht. Hat man allerdings, erwischt man selbst einen Gegner und sackt fett Punkte ein. Besonders gelungene Rennen und Crashes kann man sich hinterher auch noch mal genüsslich im Replay anschauen.
Die Grafik ist für damalige Verhältnisse wirklich gut, die Autos sind gut zu erkennen, die Tracks detailliert und gut designt. Neben Rennen durch die Wüste gibt es auch Stadtkurse, alle wirken sehr realistisch. Der Sound ist relativ schwach, tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Die Steuerung der PSOne-Version ist ebenfalls recht gut gelungen, man gewöhnt sich schnell an die präzise Lenkung der Wagen. Die Trackauswahl ist angemessen, es hätten ruhig ein paar mehr Strecken sein können, aber die vorhandenen Strecken sorgen auch so für genügend Abwechslung.
Wer das Spiel noch nicht kennt, sollte es sich unbedingt anschauen, auch heute macht es noch großen Spaß.

Negative Aspekte:
Nicht viel

Positive Aspekte:
Gameplay, Level

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 9/10
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