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Desperados: Wanted Dead or Alive - Echtzeit Strategie für Cowboys - Leser-Test von vollpropeller


1 Bilder Desperados: Wanted Dead or Alive - Echtzeit Strategie für Cowboys - Leser-Test von vollpropeller
Damals ging es noch hart auf hart zur Sache, die Luft war schwer verbleit, an jeder Ecke fanden gnadenlose Mann gegen Mann Duelle statt. Die gute alte Zeit des wilden Westen. Die Entwickler der Firma Spellbound habend mit Desperados ein Western – Echtzeit Taktik Spiel auf den Markt gebracht, dass sich fast wie Commandos spielt. Kopf der sechsköpfigen Truppe ist John Cooper, der mit seinen Kameraden durch Mexiko zieht, um als Bankräuber oder Bandit das Kleingeld etwas aufzufrischen.

Genau wie in Commandos bringt es in Desperados nichts, nach alter Rambo Manier vorzugehen. Da sind Sie schneller vom staubigen Boden verschwunden, als Sie glauben. Taktik ist angesagt, aus dem einfachen Grund: Sie treten stets gegen eine Überzahl an Gegnern an. Da jeder Einzelne Ihrer Truppe ebenfalls einzigartige Fähigkeiten besitzt, bedeutet dies für Sie im allgemeinen, dass Sie für jede Mission die taktisch passende Mischung der einzelnen Männer anwenden. Ihre Gegner sind meistens damit beschäftigt, Wache zu halten, oder irgendwelche Routen zu patrouillieren. Dabei sehen Sie anhand eines grünen Sichtfeldes, wo der entsprechende Gegner momentan hinschaut. Wird einer Ihrer Leute von solch einem Sichtkegel erfasst, schlägt die Wache Alarm und eröffnet meist das Feuer. Anders als bei Commandos kann dieser Sichtkegel drei verschiedene Farben haben. Grün bedeutet, dass der Gegner ahnungslos und seelenruhig Wache hält. Gelb bedeutet, dass die Wache unruhig ist, und etwas Verdächtiges wahrgenommen hat. Meistens sucht die Wache dann hektisch die Umgebung ab. Und als letzte Farbe dann noch rot. Das bedeutet, dass die Wache direkten Sichtkontakt zu einem Ihrer Männer hatte, was eine heftige Schiesserei zur Folge hat. Sollte die Wache auf der hektischen Suche sein, und eine Weile lang nichts finden, wird der Sichtkegel wieder grün. Sollten Sie in einem Getreidefeld auf allen Vieren kriechen, wird der Gegner Sie trotz Erfassens durch den Sichtkegel nicht wahrnehmen können. Sie können jedoch lediglich von einem Gegner diesen Sichtkegel einblenden lassen. Sind mal zwei Gegner mit relativ eng aneinanderliegenden Routen unterwegs, kann es schnell passieren, dass Sie vergessen auf die zweite Wache zu achten, und dann ist es auch schon passiert.
Die Wachen können zwar Geräusche wahrnehmen, jedoch sehen Sie nirgends, wie viel Krach Sie denn momentan veranstalten. Das Spiel arbeitet nach dem Prinzip, dass um jedes Objekt, welches Geräusche erzeugt, kreisförmige Wellen austreten. Je lauter das Objekt, zum Beispiel eine Explosion, umso größer sind diese Kreise. Wird eine Wache von diesen Kreisen erfasst, hat sie das Objekt „gehört“. Doch wie gesagt, sehen kann man diese imaginären Kreise nicht. Die KI der Gegner ist erstaunlich gut gelungen. Hören sie etwas, bleiben sie entweder aufgeschreckt stehen, oder fangen an, die Gegend nach einem Verdächtigen abzusuchen. Oft sieht man auch, dass sich die Wachen selber auffordern, auf die Suche zu gehen. Wenn sie durch einen Schuss aufmerksam wurden, werden zur Sicherheit des öfteren weitere Wachen herbeigerufen. Ebenfalls interessant, wird eine Wache vermisst, zum Beispiel weil sie von Ihnen lautlos umgebracht, und anschliessend verschleppt wurde, werden die Gegner auch sehr misstrauisch, und fangen sofort an die Umgebung nach dem verschwundenem Kollegen ab zu suchen.

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