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Desert Strike: irakische Taliban - Leser-Test von Presskohle


1 Bilder Desert Strike: irakische Taliban - Leser-Test von Presskohle
General Kilbaba, der Pixelerzfeind dieses Spieles treibt nach der Mega Drive Invasion nun auch das Super Nintendo heim. Nachdem das Hubschraubermodul auf dem Mega Drive für Furore sorgte (wurde in Deutschland aus inhaltlichen Gründen sogar nicht ausgeliefert!), entwickelte Electronic Arts eine Nintendo Variante.
An der Story hat sich hingegen nichts geändert : Der Diktator weiß nichts besseres, als im Nachbarland Kuwait einzufallen und dort Unruhe zu stiften. Seine Wüstenkämpfer besetzen alle wichtigen Ölquellen und stoppen die Ölzufuhr ins Ausland. Dem amerikanischen Präsidenten passt das überhaupt nicht und schon schwärmen Spezialeinheiten der US-Streifkräfte ins Krisengebiet. Als Hubschrauberpilot dieses Trupps gilt es dann über zerbombte Städte zu fliegen, mischt Wüstensöldner Camps auf oder beharkt gegnerische Geschützstationen und ballert euch einen Weg hinter die feindlichen Linien. Euer Auftrag ist aber vielschichtiger : Bei der täglichen Pflichterfüllung rettet ihr mal abgestürzte Piloten oder macht Bekanntschaft mit Artilleriefeuer aus einem Bunker der gegnerischen Wüstensöhne. Neben der MG-Kanone gehört eine Batterie Raketen zur Bordbewaffnung. Gehen die mal aus, ist Handarbeit per Maschinengewehr gefragt.

Die Grafik ist zwar etwas farbenfroher als auf dem Mega Drive, aber fängt doch teilweise arge zu ruckeln an. Wenn dutzende Raketen an euch vorbeistreifen und zwanzig kleine Pixelnomanden über den Boden hasten, geht das SNES in die Knie und die Grafik fängt zu flackern an. Musik und Sound überbieten zwar die 16bit Mega Drive Version, aber dort konnte das Spiel schon nicht mit musikalischen Glanzstücken aufwarten. Die Soundeffekte sind hingegen (soweit das die damalige Hardware zugelassen hat) ordentlich, die Kugeln aus so manchen Maschinengewehren hören sich doch sehr satt und vollständig an. Schade, - auch wenn zu damaliger Zeit nicht unbedingt üblich- muss man bei Desert Strike auf eine Speicherfunktion verzichten, stattdessen müssen fleißig nach jedem Levelabschluss Passwörter per Hand notiert werden.

Fazit : Ein Klassiker auf dem 2(?) weitere Teile auf jeglichen Systemen folgten. Wer seine alten Konsolen noch nicht auf dem Flohmarkt verramscht hat, sollte lieber dort nach dieser Perle suchen - oder vielleicht im Gamezone Gebraucht-Onlineshop. :)

Negative Aspekte:
leicht ruckelig

Positive Aspekte:
gutes Gameplay

Infos zur Spielzeit:
Presskohle hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Presskohle
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 9/10
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