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Interview zu Herr der Ringe


1 Bilder Interview zu Herr der Ringe
„Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht, sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein, den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun, einer dem Dunklen Herren auf dem dunklem Thron im Lande Mordor, wo Schatten drohn. Ein Ring, sie zu knechten, sie zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden im Lande Mordor, wo die Schatten drohn“. So die einleitende Worte zu einem der beliebtesten Bücher der Welt – J. R. R. Tolkien’s Herr der Ringe. Nicht nur dass der erste Teil der grandiosen Verfilmung im letzten Jahr für Furore sorgte, auch die Videospielhersteller rissen sich natürlich um die Geschichte um Frodo den Halbling (bzw. auch Hobbit). Während sich EA die Rechte an den drei Filmen sicherte, hat sich die Firma Universal Interactive die Rechte an den Büchern gesichert. Sie werden nun einige Spieleumsetzungen veröffentlichen, darunter auch eine Version für den GameBoy Advance.

Mit Dave Williams und Tom Heaton, die an der Entwicklung des GameBoy Advance Abenteuers beteiligt sind, wurde nun ein Interview geführt, in dem sie einige Aussagen über die Entwicklung, das Gameplay und den Charakteren von sich gaben. Im Folgenden werde ich das Interview zusammenfassen und wiedergeben. Allgemein meinten sie, dass die Technik des GameBoy Advance gar nicht so schlecht sei. Man könnte recht viel aus dem Handhelden herausholen, müsste nur wissen wie. So auch bei Herr der Ringe. Das Schwierigste sei nicht die Hardware, sondern das Buch gewesen. Es ist wohl recht schwer, sich an eine so gute Vorlage zu halten. Viele Details sind in dem Buch vorhanden und man hat versucht alle mit ins Spiel zu bringen. So darf man mit mehreren Charakteren den Weg durch Mittelerde antreten. Dabei kann man jeden nur spielen, wenn dieser sich auch den Gefährten angeschlossen hat. Es sei recht wichtig, dass man an bestimmten Stellen auch die richtige Hauptfigur hat, da man mit diesen die Rätsel lösen muss. Man hat sich dabei sehr stark an die Storyline des Buches gehalten. Alle Lokalitäten wird man auch im Spiel aufsuchen können. Doch hat man das Spiel mit weiteren Rätsel und Nebenhandlungen angereichert, damit es sich nicht ganz so linear spielt. Zu den Kämpfen gab es folgendes zu sagen. Diese werden rundenbasiert ablaufen. Dabei kann der Spieler, wenn er an der Reihe ist, bestimmen welchen Gegner und mit welcher Waffe er angreifen möchte. Zwar wurde das Kampfsystem recht einfach gehalten, soll aber dennoch viele verschiedene Möglichkeiten bieten. Da im ersten Buch noch nicht gerade so viele Kämpfe vorhanden sind, hat man sich hier die Freiheit genommen, einige mehr dazu zufügen. Von sich seien die Entwickler überzeugt. Ein grafisch sehr gutes Spiel mit Tiefgang, das sich aber strickt an die Buchvorlage halten soll, wird die Spieler überzeugen. Ob das stimmt, werden wir im Oktober sehen, denn da soll das GBA Spiel in den Handel kommen.

perfect007s Meinung:
Allgemein bin ich meist gegen Filmumsetzungen (Ausnahmen wie Goldeneye 007 auf dem N64 gibt es immer). So ist es dann aber auch bei Büchern. Die Entwickler von dem Herr der Ringe Spiel scheinen ja zumindest von ihrem Werk überzeugt zu sein. Doch welcher Entwickler ist das nicht? Zumindest heißt es schon mal, dass man sich recht gut an das Buch gehalten hat. Das ist gerade bei Herr der Ringe wirklich wichtig, da wohl sonst sehr viele Fans enttäuscht sein werden. Die Grafik ist, zumindest nach dem was man bisher gesehen hat recht passabel, aber auch nicht das Optimum. Doch wird hier sowieso die Story und die Atmosphäre schon viel ausrichten. Auch wie die Charaktere sich im Spiel entwickeln. Noch hat man mich nicht überzeugt mit dieser Umsetzung, aber ich bin mal gespannt, ob Universal Interactive doch eine gelungene Umsetzung auf den GameBoy Advance zaubert.

Quelle: www.gu-videogames.de

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