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Der Anschlag: Das Spiel zum Film - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Der Anschlag: Das Spiel zum Film  - Leser-Test von CONQUEROR
Wieder einmal ist es soweit, die M4 wird erneut aus dem Schrank gekramt, Die Kugelsichere Weste aus der Reinigung geholt und die Schutzbrille poliert: RedStorm Entertainment, Tom Clancys höchsteigene Spieleschmiede, schickt sie erneut auf Terroristenjagd, diesmal lose angelehnt an den Kinofilm und das Buch The Sum of All Fears. Während im Film der uns allen wohlbekannte Held Jack Ryan für sein Land in die Bresche springt, sind im Computerspiel ihre Leistungen gefragt. Mit ihrem AntiTerror-Team reisen sie von Schauplatz zu Schauplatz und retten so manche verzweifelte Situation. Am Spielprinzip hat sich also im Vergleich zu den Vorgänger nicht wirklich sehr viel geändert. In bester Rainbow Six Manier planen sie ihre Einsätze auf einer taktischen Karte, wählen ihre Waffen und schlagen dann gegen den Feind los. Meistens sind sie hierbei in tristen Innenräumen unterwegs, nur selten bekommmen sie Frischluft zu riechen. Wie schon in den Vorgängern, erfreut sich der AntiTerrorismus-Experte von heute einem reichhaltigen Arsenal modernster Ausrüstung. Das bereits erwähnte M4 ist genauso mit dabei wie Schrotgewehr, Pistole, Blend- und Splittergranaten und so weiter. In einem kleinen Kommandomenü koordinieren sie die Aktionen ihrer Leute und befehlen diesen zum Beispiel eine Blendgranate zu werfen oder eine Tür zu öffnen. Die Spielermodelle sehen hierbei im Gegensatz zur Umgebungsgrafik sehr gut aus und enthalten viele Details, sowie feine Animationen. So ballern sie sich durch die Missionen, immer auf der Hatz nach Belohnungen in Form von Orden und neuen Waffen – schnell entpuppt sich gerade dies als Motivationsquelle. Auf Blut haben die Entwickler ganz verzichtet, was aber nicht besonders auffällt, da in den Vorgängern auch nicht gerade übermäßig viel des roten Lebenssaftes floss. Statt dessen können sie sich voll auf Teamarbeit und Taktik konzentrieren und verlassen sie sich drauf, von beidem können sie einiges gebrauchen. Bei allem bleibt das Programm jedoch immer ziemlich Einsteigerfreundlich und bietet einen sanften Anstieg des Schwierigkeitsgrades, sowie zuschaltbare Hilfen wie die Mini-Karte oder die automatische Zielfunktion. Außerdem dürfen sie speichern sooft sie wollen, was wohl ein Segen für all diejenigen sein dürfte, die durch Spiele wie Hitman durch das fehlen ebendieser in den Wahnsinn getrieben wurden. Insgesamt ist das ganze Spiel sehr spannend geraten und verdient somit die Filmlizenz – endlich mal wieder ein Titel mit Lizenz, der sich nicht nur auf selbige Verlässt. Beim Sound regieren die gewohnt guten Waffensounds, die schon in den Vorgängern für Stimmung sorgten. Trotz all diesen Tugenden muss man auch auf Nachteile wie die teils durchwachsene KI oder die schlechte Umgebungsgrafik hinweisen. Zudem ist The Sum of all Fears trotz der Einsteigerfreundlichkeit noch immer nicht unbedingt für jeden geeignet. Freunde bunterer, grafiklastigerer Ballereien a la UT 2003 werden mit dem grafisch eher tristen Programm wohl kaum glücklich, genauso wenig wie Quake 3 Zocker, die an unglaubliche Geschwindigkeit gewöhnt sind und ungern vor einem Raum warten, bis der Kollege die Blendgranate geschmissen hat und lieber gleich stürmen wollen. Fans der Vorgänger können jedoch bedenkenlos zugreifen und auch Clancy-Fremde sollten einen Blick riskieren. The Sum of all Fears ist ein gutes Spiel mit toller Atmosphäre, das im Vergleich zu seinen Vorgängern einiges besser macht..

Negative Aspekte:
Grafikschwächen

Positive Aspekte:
leicht zugänglich, spannend

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.9/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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