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Demolition Racer: Mit brennenden Reifen gewinnen - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Demolition Racer: Mit brennenden Reifen gewinnen - Leser-Test von Tobsen KLees
Mit Demolition Racer kam ein Titel alà Destruction Derby zuerst für die Playstation und dann später für den Dreamcast. Damals als die PSone Version erschien konnte diese durch gute Spielbarkeit und rasantes Gameplay überzeugen. Nun stellt sich die Frage ob es die Programmierer geschafft haben eine Portierung für den Dreamcast hinzu bekommen, welche nicht nur grafisch verbessert ist.

Aufbau:

Nach einem sehr rasanten und gut gemachtem Intro kommt man schon in das Hauptmenu, bei dem man direkte übersicht über alle Spielmoden hat. So wäre da das normale Einzelrennen, bei dem sich eine Strecke und ein Fahrzeug wählt und dann direkt in das Rennen geht und paar Runden auf den spektakulären Rundkursen dreht. Diesen Modus kann man sogar zu zweit spielen, was den Spielspaß nochmals hebt, da sehr spannende Rennen aufkommen können. Des Weiteren gibt es noch das zeit- Rennen , bei dem man versucht auf einer gewählten Strecke neuen Rundenrekord zu erzielen.
Aber der wohl wichtigste und am meisten motivierende Modus ist der Meisterschaftsmodus, hier kann man ein Fahrzeug wählen und begibt sich dann auf die Jagd nach Punkten. Man tritt in mehreren Rennen hintereinander an und versucht immer wieder einen guten Platz heraus zu fahren um somit eine hohe Punktzahl zu erzielen, bis man am Ende auf dem Siegertreppchen ganz oben steht. Hierbei erspielt man nebenbei noch neue Strecken und Fahrzeuge die dann in den anderen Moden anwählbar sind.
Eine wichtige Besonderheit des Spiels ist aber das man die Konkurrenz durch simples Rammen zerstören kann, bis sie schlussendlich aus dem Rennen ausscheiden. Daher auch der Name für das Spiel.
Die Strecken sind recht gut designed und eignen sich hervorragen für die spektakulären Rennen. So gibt es Gebiete am Hafen oder aber in einem Gebirge, bei dem es zu sehr unterhaltsamen Sprüngen kommen kann.
Die Anzahl der Autos ist recht hoch, wobei man jedoch sagen muss das es sich, verständlicherweise, um keine Lizenzwagen handelt. Auch sehen die Autos recht ähnlich aus und unterscheiden sich kaum in den Spezifikationen.

Grafik:

Grafik des Games ist sehr gut gelungen. So sehen die Autos und ihr Schadensmodel sehr gut aus. Des Weiteren überzeugt das Spiel durch seinen enormen flüssigen Spielablauf, es scheint fast so als würde es mit 60 fps laufen. Dies liegt aber auch wohl an der recht detailarmen Umgebungsgrafik, so gibt es am Rand der Strecke kaum etwas zu sehen. Hingegen sind die Feuereffekte, die bei einem defekten Motor entstehen, sehr gut gelungen.

Gameplay:

Das Gameplay von Demolition Racer überzeugt durch eine sehr leicht zu erlernende Steuerung. Im großen und ganzen braucht man nur die Links/ Rechts und Beschleunigungstasten, das es sich bei Demolition Racer eindeutig um ein Bleifussspiel handelt. Hierdurch wirkt das Spiel aber recht schnell eintönig und langweilig. Jedoch werden Bleifuss- Fans ihre Freude daran haben.

Fazit:

Mit Demolition Racer werden alle Fans von Destruction Derby und ähnlichem ihre Freude daran haben . Leider kommt bei dem Spiel schnell Langeweile auf, da man sehr schnell alles gesehen und erspielt hat. Fans von Rennspielen, die mal wieder Lust auf was anderes haben, als nur stupide um Kreis zu fahren, werden aber dennoch Gefallen an Demolition Racer finden. ;-)

Negative Aspekte:
kaum Langzeitmotivaion

Positive Aspekte:
Gamplay, Design

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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