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Delta Force: Task Force Dagger – Neues Interview


1 Bilder Delta Force: Task Force Dagger – Neues Interview
Die Spiele aus Novalogics Delta Force-Reihe haben sich schon immer an Einsätzen aus der Realität orientiert, aber für den neusten Ableger haben sich die Verantwortlichen diesmal ein besonders brisantes Thema ausgesucht, denn es geht bekanntlich um den Krieg in Afghanistan. In einem Interview bei HomeLAN verraten Wes Eckhart von Novalogic und Mark Long vom Entwicklerteam Zombie Studios ein paar zusätzliche Details zu wichtigen Elementen wie etwa den Waffen, den Umgebungen und den Multiplayermodes.
Laut Eckhart hat man sich für die Zombie Studios entschieden weil die betreffenden Leute schon vorher an Special Forces-Spielen gearbeitet haben und weil sie außerdem sehr talentiert und enthusiastisch sind. Task Force Dagger basiert auf realen Missionen aus der “Operation Enduring Freedom” und der Spieler kann sich für eine von insgesamt zehn internationalen Spezialeinheiten entscheiden. Die Namen waren schon vorher bekannt, aber im Interview werden sie noch einmal alle aufgelistet (SEAL Team 6, CIA Special Operations, UK SAS 22 Regiment, Marines Force Recon usw.). Im Spiel gibt es im Prinzip drei verschiedene Geländetypen, die jeweils zu einer der drei Kampagnen gehören. So gibt es die hügeligen Wüstengebiete rund um Kandahar und andere wichtige Orte, die schon fast stadtähnlichen Dörfer von Mazar-i-Sharif und spannende Kämpfe in den Gebirgspässen und Tunnelsystemen von Lahaza, Reeshkhore und Tora Bora. Was die Waffen betrifft haben die Entwickler intensiv nachgeforscht und sie haben sich mit den Ausrüstungsgegenständen der verschiedenen Spezialeinheiten beschäftigt. Im Spiel werden deshalb viele Waffen auftauchen, die nicht in den anderen Delta Force-Ablegern zu finden waren und zusätzlich gibt es natürlich auch noch einige bekannte Exemplare. Im Text können interessierte Egoshooter-Experten eine ziemlich umfangreiche Liste finden (Kalashnikov AKS-74U, AW Sniper, Enfield SA80 Rifle, SOF Laser Marker usw.). Eines der interessantesten neuen Elemente ist die Möglichkeit, Flugzeuge als Unterstützung anzufordern. Man kann mithilfe eines Lasers bestimmte Ziele markieren und diese werden anschließend von Bombern dem Erdboden gleichgemacht, während man selbst die ganze Aktion aus sicherer Entfernung beobachtet. Die meisten Feinde sind entweder afghanische Soldaten oder Terroristen aus verschiedenen Ländern wie etwa Tschetschenien. Die Gegner sollen sehr realistisch aussehen und die Entwickler haben passende Stimmen aus fünf verschiedenen Sprachen aufgenommen. Zusätzlich tauchen auch noch einige Zivilisten wie etwa Fernsehjournalisten auf, durch die die Missionen spannender werden. Die jeweiligen Aufgaben sind sehr abwechslungsreich gestaltet und die verschiedenen Missionstypen wechseln sich ständig ab. Ein Beispiel wird im Text genannt. Ein weiteres interessantes Element sind unbemannte Flugzeuge, die man in manchen Missionen benutzen kann um die Gegend auszukundschaften ohne das jemand dafür sein Leben riskieren muss. Darüber hinaus gibt es ein paar Verbesserungen im Technikbereich (die Umgebungen sehen überzeugender aus) und die Featureliste von „Novaworld“ wird erweitert.
Was den Multiplayer-Bereich betrifft werden Karten für alle beliebten Varianten wie etwa Capture the Flag oder Deathmatch auftauchen, aber die Entwickler experimentieren gerade auch noch mit ein paar neuen Modes, die bis jetzt in keinem Delta Force-Spiel ausgewählt werden konnten (als Beispiel wird „Bodyguard“ genannt). Rechtzeitig zum Release Ende Mai wird vielleicht auch eine spielbare Demo erscheinen. Neue Screenshots gibt es leider nicht zu sehen.

Ceilans Meinung:
Mit der Liste der Waffen kann ich persönlich wie immer rein gar nichts anfangen, aber manche Leute finden sowas ja sehr interessant. Und der Rest des Interviews ist auch ziemlich informativ, obwohl manche Details wie gesagt schon vorher erwähnt wurden. Die drei Bilder sind leider schon älter, aber man kann wohl davon ausgehen dass bald neue Screenshots veröffentlicht werden. Delta Force-Fans sollten sich das Interview am besten mal durchlesen. Mal sehen wie das Szenario so ankommt. Manchen Leuten wird die Thematik wahrscheinlich nicht besonders gut gefallen, aber andere werden das Spiel wohl gerade deswegen kaufen.

Quelle: www.homelanfed.com

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