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Day of the Tentacle: Weltübernahme durch Tentacel - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Day of the Tentacle: Weltübernahme durch Tentacel - Leser-Test von tillitom [Quelle: PCGames]
Als Lucas Arts 1993 Day of the Tentacle herausbrachte freuten sich viele Gamer schon auf so ein gutes Actiongame wie Indiana Jones. Dem war aber nicht so. Day of the Tentacle ist ein absolut "blödes" Spiel. Blöd in dem Sinne, dass es einfach nur witzig ist. Die Charaktere in dem Spiel, genauso wie die meisten Kommentare. Einfach zum totlachen. Wer es nicht wusste: Day of the Tentacle ist die Fortsetzung des 6 Jahre vorher erschienen Klassikers "Maniac Mansion".

Story:
Wer Maniac Mansion kennt, kennt auch die beiden Urtentakel "Grün" und "Purpur". Diese beiden niedlichen Gefährten spielen gerade im Garten des Doktors Fred. Als Purpur einen Schluck Wasser aus dem Bach hinter dem Haus nimmt, verändert er sich. Er wird größenwahnsinnig. Was Purpur nicht wusste ist, dass dieser Bach als Sammelbecken für die Radioaktiven Abwässer des Doktors.
Nachdem dies passiert ist, ruft der Doc eine Clique zur Hilfe, die aus dem Intelligentsbolzen Bernhard, dem Heavy-Metal-Freak Hoagie und der Studentin Laverne besteht. Der Doc verlangt von diesen drei "Helden", 24 Stunden in die Vergangenheit zu reisen und das ungeschehen zu machen, was mit dem Tentacel passiert ist.
Jedoch klappt nicht alles so wie es soll. Die Zeitmaschine schleudert die Drei irgendwo in der Gegend herum. Hoagie landet in der Zeit der Unabhängigkeitserklärung, Laverne 200 Jahre in der Zukunft, als die Tentakel die Welt schon übernommen hatten und Bernhard bleibt in der Gegenwart im Motel des Doc's.
Werden die drei es schaffen, die Welt zu retten?

Gameplay:
Nachdem man im Intro gesehen hat, worum es in dem Spiel geht, muss man nun jeden der drei Charaktere durch seine Zeitepoche laufen lassen und Rätsel lösen, die die Weltübernahme durch die Tentakel verhindern sollen. Hierzu stütz sich Lucas Arts auf sein alt bewährtes Prinzip der "Neun Verben". Diese findet man wie immer im unteren Bereich des Bildschirms. "Schaue", "Öffne", usw. helfen auch in diesem Spiel, den Überblick zu behalten. Auch können Gegenstände in diesem Game direkt mit der Maus in das Spiel gebracht werden. Die Maus ist in Day of the Tentacle das einzige Steuerelement. Die Rätsel, die man in diesem Spiel findet erinnern immer auch an die alten Spiele von Lucas Arts. Viele Gegenstände und keine Ahnung was man damit machen soll. Regt aber immer wieder zum weitermachen an.

Grafik:
Die Grafik von Day of the Tentacle ist wie in einem Zeichentrickfilm aufgebaut. Komisch verformte Häuser und Gegenstände gestalten dieses Game schon sehr witzig. Jedoch die Visualisierung der drei Helden ist schon so super gemacht, dass man sich schon bei deren Anblick nicht mehr halten kann. Auch die verschiedenen Räume in den verschiednen Zeiten sind optisch so gut gemacht, dass man zwar erkennt, dass es der gleiche Raum, aber eine andere Zeit ist.

Sound:
Der Sound entspricht dem Game. Die Musik ist eher auf Komik aisgelegt. Auch ein super Feature sind die gesprochenen Texte. Da die Stimmen im Deutschen, wie im Englischen sehr witzig sind, freut man sich immer wieder darauf endlich mit einer Person sprechen zu dürfen.

Fazit:
Mit Day of the Tentacle hat Lucas Arts eine perfekte Nachfolge zu Maniac Mansion geschaffen. Auch heute noch kann man dieses Game nicht oft genug spielen. Der Witz und Charme der Charaktere verleihen Day of the Tentacle etwas Eigenes.

Negative Aspekte:
teilweise schwere rätsel

Positive Aspekte:
lustiges gameplay

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 9/10
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