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Dark Project: Der Meisterdieb - Nette Diebestour ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Dark Project: Der Meisterdieb - Nette Diebestour ! - Leser-Test von CONQUEROR [Quelle: Eidos]
Wer kennt sie nicht, die berühmten Diebe. Sie stahlen für die Armen, für sich selbst, oder einfach nur aus Langeweile (siehe: Die Thomas Crown Affäre). Sie klauten Geld, Gemälde, Juwehlen und viele andere wertvolle Stücke. Heutige Meisterdiebe müssen, falls mal was nicht klappt, mit langen Gefängnisstrafen rechnen. Garrett, der Held aus dem Computerspiel The Dark Project, hat da schon mit drastischeren Maßnahmen zu rechnen. Im Mittelalter hatte man eben einfach Spaß daran, unliebsame Diebe aufzuhängen, zu steinigen oder andere schöne Sachen mit ihnen zu machen. Umso wichtiger ist es für unseren Helden, unbemerkt zu bleiben und die Orte, denen er seine Gastfreundschaft erwies, möglichst unerkannt wieder zu verlassen. Im Spiel dringen sie in eine Vielzahl von Behausungen ein und klauen dort - je nach Schwierigkeitsgrad mal mehr und mal weniger viel Wertgegenstände. Manchmal muss man auch einen unglücklichen Kumpel raushauen, ohne den man die Mission dann auch nicht beenden sollte. Damit ihnen dass alles gelingt, stellen sie sich Anfangs einem Umfassenden Training, in dem sie ein geduldiger Lehrmeister in die Kunst des Schleichens und Kämpfens anhand von Puppen, Trainingsparcours etc. einweit. Letzteres ist aber immer nur der allerletzte Ausweg, da ihre Gegner meist gerüstete Soldaten und Wachen sind, die ihnen Rüstungs-, Waffen-, Ausbildungs- und zahlenmäßig meist weit überlegen sind. Viel wichtiger ist es da, gekonnt zu schleichen. Faustregeln sind zum Beispiel, sich immer auf möglichst dicken Teppichen statt knarzenden Holzdielen und nackten Steinböden dahinzubewegen, da ihnen sonst schnell die nahen Wachen auf den Fersen sind. Allerdings kann man ahnungslose Gegner auch prima von hinten mit einem Totschläger niedermachen und die Bewusstlosen dann fortschleppen. Das Licht ist dabei immer ihr Feind. Im Dunkeln können sie sich weitestgehend frei bewegen, im Hellen jedoch werden sie bald über Leichen gehen müssen um ihren Weg fortsetzen zu können. Hier kommt ihr feiner Bogen ins Spiel. Die Präzisionswaffe, deren Umgang sie schon im Training lernen, kann eine Vielzahl von Pfeilen verschießen. Wasserbeutel statt Pfeilspitzen, löschen lästige Fackeln. Mit Weiwasser gefüllte Pfeile derselben Sorte, helfen hingegen gegeb untote. Die Liste der Pfeile und der zusätzlichen Ausrüstung, die sie am Anfang jeder Mission erwerben können, ist lang und soll hier nicht weiter genannt werden. Nur so viel: Sie werden besonders in den höheren Schwierigkeitsgraden verdammt tief in die Trickkiste greifen müssen, um die Einsätze zu bewältigen. Haben sie also gelernt, wie man schleicht und kämpft, erwarten sie im Schwierigkeitsgrad steigende Missionen, die grafisch längst nicht mehr auf der Höhe sind, was aber, am Alter des Spiels gemessen, nicht allzu viel ausmacht. Der Sound ist soweit gelungen, aber was soll man sagen... allzuviel davon sollten sie ja sowieso nicht machen, sollten sie Erfolg haben wollen. Die Einsätze sind spannend, umfangreich und bieten eine gute Atmosphäre, die durch die verräterischen Fackeln und umhertappenden Wachen noch erhöht wird. Das zur Zeit zum Budgetpreis erhältliche Dark Project hat praktisch das Genre der 3D-Schleich-Shooter begründet, zögern sie also nicht, ihm einen Platz in ihrer Spielesammlung zu verschaffen. Wenn sie gerne taktieren und Shooter mit ihrer Ego-Ansicht mögen, dann ist The Dark Project ihr Spiel.

FAZIT: uneingeschränkt empfehlenswert

Negative Aspekte:
Grafisch veraltet !

Positive Aspekte:
Spannend, gute Atmosphäre

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 8/10
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