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Klage gegen die Macher von DAoC


1 Bilder Klage gegen die Macher von DAoC
Erst vor Kurzem durfte sich Mythic Entertainment, Entwickler des Überraschungserfolgs „Dark Age of Camelot“ über die guten Verkaufszahlen seines Rollenspiels freuen und nun wurde in USA Klage gegen sie erhoben. Wie steht das zusammen?
Wie u.a. „Gamesweb.com“ als auch „heise.de“ berichteten, sei die Basis der Klageerhebung die Verhinderung von Verkaufsangeboten sowie Versteigerung (u.a. bei Ebay) von Highscore’s, aufgebauten Spielfiguren und Ähnlichem. „Mythic“ stützt sich hierbei auf ein Verbot in den Nutzungsbedingungen des Spieles. Gehe man nach der Auffassung von Mythic Entertainment, so würden die Versteigerungen, Verkäufe, usw. die Urheberrechte verletzen.
Die Klage eingereicht hat die amerikanische Spielevereinigung BlackSnow Interactive, kurz BSI. Nach Ansicht von BSI habe Mythic Entertainment wiederholt versucht solche Aktionen, auch auf der eigenen Game-Website „Camelot Exchange“, zu verhindern. Nach Ansicht von Lee Caldwell, Manager bei BSI, kann man die Abwehrreaktion seitens Mythic Entertainment nicht verstehen. Er vertrete die Ansicht, das Teilnehmer von MMOPRG’s selbst entscheiden sollten, was sie mit ihrer Spielzeit schlussendlich machen. Es sei geradezu unfair von Mythic Entertainment, so Lee Caldwell weiter, dass man diejenigen behindert, die ihre Items oder sogar komplette Accounts mit viel Zeit erspielt haben und dann nicht verkaufen dürften. Es sei ja in gewisser Weise nur vorteilhaft für die Spieler, die nur wenig Zeit aufbringen könnten um so auch mal die Möglichkeit zu haben an z.B. Realm-Kämpfen teilzunehmen. Weiter wurde dazu auch genannt, dass das Verkaufen von virtuellen Gegenständen bei anderen Spielen ebenso und ohne Probleme gehandhabt wird. Eine entsprechende Pressemitteilung von BIS (von Mythic Entertainment steht sie bis dato noch aus) zu diesem Thema kann unter folgendem Link aufgerufen werden:

http://www.camelotexchange.com/PressRelease.asp

Sowie der folgende Link, der direkt auf die Originalmeldung von „Gamesweb.com“ führt:

http://www.gamesweb.com/pc/news/detail.php?item_id=21760


„heise-online“ bekam hierzu auch Informationen von Markus Malti, dem Marketing Manager von Wanadoo, die Vertreiber von Dark Age of Camelot in Deutschland. Es heißt, dass er zum einen nichts über die Klageeinreichung wusste (er sei sehr überrascht) und zum anderen wohl auch erstaunt gewesen sei, dass man seitens Mythic Entertainment gegen die Versteigerungen vorgehe. Weiter erklärte er, dass er umgehend mit Mythic Entertainment Kontakt aufnehmen wolle, damit die Rechtslage für Deutschland geklärt werden kann.

CharLus Meinung:
Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll ... Wenn ich mich jetzt in die Lage der Spieler versetze, so würde ich persönlich auch wollen, das ich meinen erspielten Account, usw. weitergeben bzw. verkaufen kann, bzw. wenn ich nicht so gut wäre einen erwerben könnte. Wie man der Newsmeldung entnehmen kann, ist dies ja wohl Gang und Gebe und nicht wirklich etwas weltbewegendes.. In jedem Fall dürfte es hier interessant sein weiterzuverfolgen, was aus der Klage wird und vor allem wie die Entwicklung, auch im Hinblick auf die deutschen Gamer, weitergeht. Ich hoffe für die Gamer, das sich an dieser Tatsache nichts ändern wird und man quasi weiter seine virtuellen Items, usw. verkaufen und/oder erwerben kann.

Quelle: www.heise.de

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