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Danger Girl: Drei Mädels räumen auf! - Leser-Test von lachmich


1 Bilder Danger Girl: Drei Mädels räumen auf! - Leser-Test von lachmich
Das Gameplay aus "Syphon Filter" garniert mit altbekannten "Metal Gear Solid"-Elementen, dazu noch weibliche Hauptdarsteller, die Lara Croft in nichts nachstehen: Etwas wirklich Neues darf man nicht erwarten, wenn man in "Danger Girl" in die Rolle eines der drei bewaffneten Mädels schlüpft.

Das Spiel basiert auf der gleichnamigen Comic-Reihe von J. Scott Campbell und Andy Hartnell. Der Charme der Comics geht in der PlayStation-Umsetzung glücklicherweise nicht verloren und Fans fühlen sich sofort heimisch.

Zum Spiel: Eine fiese Organisation will ihren Soldaten durch eine spezielle Maschine übermenschliche Kräfte verleihen, um die Weltherrschaft an sich reißen zu können. Hierzu brauchen sie allerdings noch passende Energiequellen. Die "Danger Girls" finden das aber ganz und gar nicht witzig und versuchen, den bösen Plan zu vereiteln. In 12 Leveln rund um den ganzen Erdball gilt es nun, die Aufträge des "Danger Girl"-Anführers Deuce zu erfüllen.

Jedes der 3 Busenwunder hat besondere Fähigkeiten bzw. Eigenschaften: Für Spionageaktionen am besten ausgestattet ist die schwarzhaarige Australierin Sydney Savage, auch akrobatische Einlagen gehören zu ihren Stärken. Die Blondine Abbey Chase ist die erfahrenste im Bunde und nimmt sich den härtesten Aufgaben an, während die junge, unerfahrene JC lieber mit explosivem Material herumhantiert oder sich an komplizierter Mechanik erfreut.

Von Level zu Level wird die Hauptakteurin gewechselt, der Spieler blickt ihr in "Tomb Raider"-Manier von hinten über die Schulter, um die Action voll im Blick zu haben. Und dies ist auch von Nöten, denn sonderlich leicht ist das Abenteuer nicht: Nur am Ende eines Levels darf gespeichert werden, bis dahin muß man sich mit Extra-Munition oder Medi-Packs über Wasser halten.

Nützlich beim Spielen ist auf jeden Fall der von "Metal Gear Solid" abgeguckte Radar am rechten unteren Bildschirmrand: Er zeigt an, ob sich in der Nähe ein Gegner befindet. Ein kleines Dreieck zeigt die Blickrichtung sowie die Aufmerksamkeit der Person an: Ist es grün gefärbt, könnt ihr dem Feind lautlos schleichend von hinten an den Kragen gehen, ist das Dreieck rot gilt es aufzupassen, dem Gegner nicht durch das Blickfeld zu rennen. Nützlich für solche Situationen ist das Fadenkreuz, mit dem man in aller Ruhe den Gegner anvisiert. Das Problem ist nur, daß man sich in dieser Zeit nicht bewegen kann, so daß man zunächst eine geeignete Deckung gesucht haben sollte.

Für Abwechslung sorgen Zwischensequenzen, in denen man nicht direkt die Figur kontrollieren kann: Um die jeweilige Heldin vor körperlichem Schaden zu bewahren muß man so schnell wie möglich eine angezeigte Knopfkombination drücken, was einfacher klingt, als es ist.

Alles in allem ist "Danger Girl" ein Probespiel auf jeden Fall wert: Fans der Comics werden sowieso ihre helle Freude haben, Fans von Lara, Solid und Gabe sollten sich das Spiel ebenfalls mal genauer ansehen.

Negative Aspekte:
Speichern ist nur am Ende möglich, daher hoher Schwierigkeitsgrad.

Positive Aspekte:
Viel Action, dabei aber immer eine gute Übersicht.

Infos zur Spielzeit:
lachmich hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    lachmich
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 7/10
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