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DTM Race Driver - neue Infos


1 Bilder DTM Race Driver - neue Infos
Ein besonderes Feature des am 28. Juni 2002 für PS2 und PC erscheinenden "DTM Race Driver" ist der sogenannte Story-Modus. Lange Zeit dachte man es handle sich dabei nur um eine nette Ergänzung, nun wurden aber von "Codemaster" bekanntgegeben, was sich wirklich dahinter verbirgt.
Besonders erwähnenswert ist hierbei, dass es sich um eine Fusion der Film- mit der Spielwelt handelt, wodurch dem geneigten Spieler Abwechslung und dem Rennspiel-Genre neue Impulse geboten werden sollen. Die Entwickler gehen sogar noch weiter und wollen mit diesem Game die emotionslosen CPU-Gegner (welche gerade im Race-Genre bekannt sind) vergessen machen... Jede Aktion ruft eine Gegenaktion hervor.

Die Geschichte des Story-Moduses beginnt, indem der User sich in die Rolle des hochtalentierten Nachwuchs-Fahrers Ryan McKane begibt, der die Chance bekommt sich in seiner ersten Profisaison zu beweisen. Natürlich ist der Einstieg in den harten Racer-Alltag alles andere als leicht, da vorallem von familienseite ein enormer Druck auf den Jüngling ausgeübt wird (Vater erwartet sehr viel, Bruder ist sehr erfolgreich). Kurz fast wie im richtigen Leben.
Die Aufgabe von Ryan bzw. die des Spielers ist es nun durch Erfolge sich Respekt zu verschaffen bzw. Pokale einzufahren und so der Karriere den nötigen Aufschwund zu verpassen. Dabei geht es aber nicht nur um das ewige Duell auf der Piste, sondern auch die kleinen Probleme abseits der Strecke (bildhübsche Frauen mit Allüren, falsche Freunde usw.).

Um diese Geschehnisse jedoch auch lebensnah auf den Bildschirm bringen zu können, mussten die Entwickler ganz neue Wege beschreiten. Mittels Motion-Capture-Technik (MoCap) wurden die Emotionen von Personen authentisch eingefangen und umgesetzt, so dass man sich nach wenigen Minuten nicht vor einem Konsolenspiel sondern vor einem Hollywood-Blockbuster wähnt. So wurden die Zwischensequenzen in einem Studio in Long Island, New York, mit Hilfe von 16 Spezialkameras, an einem Stück und mit Sprach-Simultan-Aufgezeichnung abgedreht. Diese Vorgehensweise ist in der Filmindustrie schon lange Standard, bei der Spieleentwicklung jedoch ein absoltes Novum.
Überhaupt soll die neu überarbeitet Grafikengine der Handlung in "DTM Race Driver" einen ganz individuellen Touch verleihen. Jedes Fahrzeug und jede Strecke sollen immer zum Geschehen auf dem Bildschirm passen und so für eine realistische und glaubwürdige Umgebung sorgen.
Gavin Raeburn, Produzent und Leiter des Entwicklungsstudios, gab dazu auch bekannt, dass sich die Geschichte des Spiels nach der oft zitierten "Nine-Act-Structure", welche bei Filmproduktionen (wie Jurassic Park, Forrest Gump, E.T, Terminator 2...) sehr beliebt ist, entwickelt. Diese Technik soll es möglich machen ein unberechenbares Abenteuer in eine glaubwürdige und fesselnde Story zu packen.
Dies alles wird jedoch nicht die Rennspiel-Action in den Hintergrund drängen, sondern ergänzen, so soll etwa jede dieser Storysequenzen nur zwischen 15 und 45 Sekunden dauern, um eventueller Langeweile des Spielers vorzubeugen (Metal Gear Solid 2 lässt grüssen).

tom31ushs Meinung:
Was mir an dieser News am meisten aufgefallen ist, ist dass Spieleentwicklung mittlerweile nicht mehr viel mit dem bekannten "Code eingeben" zu tun hat. Heute ist Spieleentwicklung viel mehr und wenn man sich dieses Beispiel von Codemaster ansieht kann man sogar der Meinung sein es hat eher was mit einer teueren Hollywood-Produktion zu tun.

Quelle: gamesweb.com

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