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D - Die dunkle Seite der Seele: Ganz nett für den Anfang! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder D - Die dunkle Seite der Seele: Ganz nett für den Anfang! - Leser-Test von Cubey
Ich weiß noch genau, als ich "D" zum ersten Mal gespielt habe. Es war eines meiner ersten Playstation Spiele und ich kannte noch kein vergleichbares Game, denn Resident Evil hab ich erst kurz danach gekannt. So war es also etwas völlig Neues für mich, denn was für Gruselspiele gab es denn zu dieser Zeit schon, die einem so richtig Gänsehaut bescherten? So spielte ich also eine Weile und hoffte immer darauf, dass ich nicht in einer der fiesen Fallen zu Tode kommen würde. Umso länger ich gespielt hatte, desto spannender wurde die ganze Geschichte. Ich war geschockt, als ich eine Türe öffnete und sah, wie das Zimmer außer extrem gefährlichen, spitzen Stacheln nicht gerade viel mehr zu bieten hatte. Das eigentlich erschreckende waren aber nicht die Stacheln an sich, sondern vielmehr die Opfer, die davon blutrünstig durchbohrt wurden. Lauter vergammelte Menschenkörper, die völlig zerfetzt in den Stacheln hingen. Das gesamte Zimmer war eine Art Eiserne Jungfrau (= Foltergerät im Mittelalter in das man "böse" Leute sperrte, welche dann von Stacheln, die durch ihren Körper drangen, getötet wurden. Diese war aber nur so groß wie eine Person und nicht wie ein ganzer Raum!). Nur dass es sich vielmehr um eine Art Massenmassaker handelte, wobei man mit der Eisernen Jungfrau immer "nur" eine einzelne Person hinrichten konnte. Der Anblick war einerseits abscheulich, andererseits aber auch irgendwie spannend, denn man war irgenwie geschockt und gefesselt zugleich. Als ich meinen ersten Schock verkraftet hatte ging es auch schon weiter. Später mußte ich dann eine Kombination herausfinden, um ein kleines Holzkästchen öffnen zu können. Nach langem Versuchen gelang mir das dann auch endlich und es öffnete sich. Nun folgte ein weiterer Schreck. Eine tote Hand streckte sich aus dem Kästchen heraus. An dieser war ein Ring. Ich schnappte ihn und bemerkte, dass der Arm, an dem die Hand hing, in der Wand steckte. Als ich dann nach einiger Zeit in einen anderen Raum kam bemerkte ich eine tote Person, die nahe an der Wand lag. Bei näherem Hinsehen, erkannte ich, dass der Arm dieser Person ebenfalls in der Wand verschwand. Somit war das der Körper zur gruseligen Hand aus dem Kästchen, von der ich den Ring bekam. Ganz schön gespenstisch! Solche gruseligen Dinge gibt es im Spiel des öfteren. Es kommt auch sehr schnell mal vor, dass man in einer fiesen Falle (wie z.B. der oben genannte Stachelraum) einfach zu Tode kommt. Das passiert dann nämlich schneller, als man denkt. Meistens ist es aber so gehandhabt, dass man beim ersten Treffen auf eine neue Falle noch nicht sterben kann, denn die Gefahr wird einem erst einmal "vorgestellt". So kommt z.B. eine Wand mit lauter Stacheln beim ersten Mal, dass man sich dieser nähert direkt auf einen zu, aber die blonde Hauptdarstellerin kann gerade noch vor den Stacheln stehenbleiben. Wenn sie aber nun nach dieser Sequenz nocheinmal auf diese Wand zuläuft, so wird sie eiskalt aufgespießt. Man wird beim ersten Mal also freundlicherweise noch gewarnt, aber dann nichtmehr. Als Kritikpunkte muß man sagen, dass das Spiel leider nicht gerade das Umfangreichste ist.

Als erstes Horrorgame ist "D" ziemlich gut gelungen. Gute Atmosphäre und viel Spannung lassen das Spiel gruselig wirken. Nicht schlecht für eines der ersten Spiele!

Negative Aspekte:
Teils etwas eintönig und ein bisschen zu kurz geraten!

Positive Aspekte:
Gruselige Atmosphäre!

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 8/10
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