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Cultures 2: Die Tore Asgards - Bjarni is back - Leser-Test von Beluvius


1 Bilder Cultures 2: Die Tore Asgards - Bjarni is back - Leser-Test von Beluvius
Im ersten Teil des Aufbaustrategiespiels "Cultures" wurde die Geschichte des kleines Wikingerjungen Bjarni erzählt, wie dieser zusammen mit seinen Eltern auf große Reise ging und dabei Vinland - also Amerika - entdeckte. Im jetzt erschienenen zweiten Teil des Spiels "Cultures 2 - Die Tore Asgards" ist der kleine Junge zu einem kräftigen jungen Mann herangewachsen. Scheinbar ist alles friedlich in der Heimat der Wikinger, doch Bjarni quälen entsetzliche Visionen: Er träumt von "Ragnarök", dem bevorstehenden Weltuntergang. Deshalb beschließt der Held des Spieles erneut in fremde Länder aufzubrechen und sich dem Kampf mit der Midgard-Schlage zu stellen, die der Grund allen Übels zu sein scheint. Auf seiner Reise erlebt Bjarni viele spannende Abenteuer und besucht dabei viele Länder Europas und Asiens: Von Grönland verschlägt es ihn über Frankreich und England bis nach Byzanz und in den Orient. Er trifft während seiner Fahrt auf Kreuzritter, Sarazenen und sogar echte Flaschengeister.

Gameplay
Am grundlegenden Spielprinzip des im Jahre 2000 erschienenen ersten Teil hat sich nichts Wesentliches geändert. Auch im zweiten Teil des Spieles muss man sich in erster Linie um den Aufbau seiner Wikingersiedlung und das Wohl und die Zufriedenheit der Bürger kümmern. Als Spieler sorgt man also dafür, dass jederzeit genug Nahrung vorhanden ist, die Nordmänner ein Dach über dem Kopf haben, einer geregelten Arbeit nachgehen und ihr Bedürfnis nach Unterhaltung und Religion gestillt wird. Jeder einzelne Wikinger hat dabei seine eigene Persönlichkeit mit seinen eigenen Bedürfnissen. Werden diese nicht erfüllt, weil der Wikinger z.B. keine Nahrung finden kann oder keine Wohnung besitzt, arbeitet und produziert dieser deutlich weniger als ein rundum zufriedener Kollege.

Zu Beginn einer jeden Mission geht es meist zunächst darum eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen: Man baut zunächst einen Bauernhof und schickt einen männlichen Wikinger zur Arbeit. Während seiner Tätigkeit als Farmer gewinnt dieser Wikinger dann Erfahrungspunkte, die ihn nicht nur schneller arbeiten lassen, sondern ihn nach einer gewissen Zeit auch befähigen als Müller in der neu erbauten Mühle tätig zu werden und so den geernteten Weizen des Bauernhofes zu mahlen. Ein gut ausgebildeter Müller kann schließlich das von der Mühle produzierte Mehl in einer Bäckerei in Brot verwandeln. Nach diesem Prinzip funktionieren alle Wirtschaftskreisläufe von Cultures 2: Erst durch Erfahrung ist ein Wikinger in der Lage neue und immer komplexere Produkte herzustellen. Ist jedoch ein Beruf erst einmal von zumindest einem Wikinger erfunden, können die anderen Wikinger diesen jetzt - anders als im Vorgänger - sofort in der Schule erlernen, ohne die gesamte "Ausbildungskette" noch einmal durchlaufen zu müssen. Der Ausbildung der Wikinger kommt zum Gewinnen des Spieles besondere Bedeutung zu. Insgesamt können in 17 Berufszweigen insgesamt 54 verschiedene Waren und Gegenstände hergestellt werden.

Neu gegenüber dem Vorgänger ist, dass man viele seiner Gebäude nun in mehreren Stufen ausbauen und erweitern kann. So ist es nicht nur möglich größere Mengen eines Gutes zu produzieren, sondern es können jetzt auch verschiedene Produkte in ein und demselben Gebäude hergestellt werden. In der bereits erwähnten Bäckerei können so zum Beispiel neben dem genannten Brot auch Kuchen gebacken werden. Auf diese Weise bleiben die Siedlungen wesentlich übersichtlicher als im ersten Teil von Cultures.

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