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Cruis'n USA: typisches Rennspiel - Leser-Test von Neo


1 Bilder Cruis'n USA: typisches Rennspiel - Leser-Test von Neo
Nach dem Cruis’n USA im Frühjahr '98 erschien war mir bald klar dass es eines von vielen verschiedenen und trotzdem so ähnlich Renngames für N64 ist/war.

In Cruis’n USA rast man mit verschiedenen Sportwagen, durch und über berühmte Gegenden, wie dem weissen Haus oder dem Grand Canyon.
Man hat leider nur einen einzigen Modus zur Auswahl, darin fährt man in 14 Rennen gegen 9 Gegner ein Rennen, man muss das Momentane gewinnen um beim nächsten starten zu dürfen. Das ist manchmal ziemlich nervig, denn es kommt (leider sehr häufig) vor dass man in der letzten Kurve einen Zusammenstoss hat und „nur“ zweiter wird.

Die Grafik ist eigentlich ganz akzeptabel: Die Autos sind recht hübsch gestaltet und man erkennt jedes am Aussehen, die Strecken sind mit detailliert Objekten wie Laternen, Tafeln, Häusern und Pflanzen ausgestattet und die Hintergrundlandschaft versetzt einem in eine andere Welt. Während dem Rennen kreuzt man die Strecke mit einem wilden Gegenverkehr. Auch zieren das Spiel, wenige Effekte, wie qualmende Reifen, vereinzelte Flugzeuge und Lichter.

Der Sound ist ebenfalls sehr gut, der Motorensound klingt toll, bei einem Crash dröhnt der Motor und beim Start hört man die Reifen quietschen. Im Hintergrund ertönen auch während allen Rennen verschiedene coole Soundtracks, die man im Spiel (mit der B-Taste) selbst wechseln kann.

Leider ist die Fahrphysik ein bisschen übertrieben gestaltet. Denn wenn man einen anderen Wagen (egal wie heftig) rammt, dreht sich das Auto sofort, wenn dann noch mal einer in den Spieler reinfährt, gibt’s gleich noch eine Pirouette. Und so kann es sein das man erster ist, einen Unfall (mit ungefähr fünf Drehern) hat, und sich danach auf dem siebten Platz wiederfindet. Die KI der gegnerischen Fahrer lässt ebenfalls merklich zu wünschen übrig, denn häufig ist es einfach nur noch nervend wie peinlich sich die CPU-Fahrer anstellen. Es gehört also auch eine ganz schöne Portion Glück dazu, um ein Rennen zu gewinnen.
Leider sind im Spiel auch nirgends Geschwindigkeits-Boni, Schüsse oder sonstige Spezial-Items enthalten. Da nur ein Spielmodus verfügbar ist, hätten solche dem Spiel sicher gut getan.

Die 14 Strecken sind alle sehr unterschiedlich, manche finden in Wäldern statt andere in Grossstädten und noch andere in der Wüste. Sie sind alle in Abschnitte unterteilt, diese muss man in einer kurzen Zeit durchfahren können, sonst läuft die Zeit ab (Checkpoint-System). Wenn man alle 14 Strecken durchgespielt hat kann man sie gleich noch mal absolvieren, leider ist das ganze Nicht wirklich motivierend. Aber man bekommt ja immer einen neuen Wagen (neue Farbe).
Zur Verfügung stehen einem eine kleine Anzahl von vier Wagen zur Verfügung: Ein Ferrari Testarossa, ein Jaguar XJ 220 und zwei Oldtimer (der eine sieht aus wie eine Corvette).

Aber auch wenn man den schwersten Grad hinter sich hat, ist man noch nicht länger als ca. 10 Stunden an diesem Game. Das einzige was einem dann noch übrig bleibt ist der eigentlich nicht mal so schlechte Multiplayer-Modus. In diesem kann man all die Rennen wenigstens mit einem Kumpel durchspielen.

FAZIT: Cruis’n USA ist ein cooles Game für zwischendurch, wird aber sehr schnell langweilig wenn man längere Zeit damit verbringt. Leider hat es auch ein paar Mangel die dem Spiel wirklich schaden. Aber trotzdem ein ganz gutes Spiel, das vor allem für das Jahr 1998, im Vergleich zu andern Spielen ziemlich gut gelungen ist.

Negative Aspekte:
auf längere Zeit langweilig, nur ein Spielmodus, manchmal nervende KI

Positive Aspekte:
kurzweilig auf kurze Zeit, coolen Sound

Infos zur Spielzeit:
Neo hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Neo
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 7/10
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