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Critical Path: Suche nach dem Ausgang - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Critical Path: Suche nach dem Ausgang - Leser-Test von tillitom
Mit Critical Path haben Mechadeus und MediaVision ein Spiel entwickelt, das nur auf digitalisierten Videosequenzen aufbaut. Heute bekommt man es nurnoch in Second Hand Läden, aber wer es zu Hause hat, sollte es mal wieder auspacken.

Story:
Einmal wieder, wie in vielen andren Games wird die Welt von einem bösen Unmenschen bedroht. Dieser heisst General Minh. Im Spiel selber übernimmt man die Rolle eines Helfers, der die Heldin durch das Spiel führt. Dabei stehen einem ein Handbuch des Generals und viele technische Spielereien zur Verfügung. Nach einem Helikopterabsturz findet sich Kat auf einer Insel wieder und wird von den Kämpfern des Generals bedroht. Nun ist es die Aufgabe des Spielers, der nur Sichtkontakt zu der Heldin hat, diese durch alle Abenteuer zu führen. Es ist zum Beispiel möglich mit Hilfe eines Controllers, der sich in dem Raum befindet, in dem der Spieler sitzt, ein automatisches MG zu starten oder Türen zu öffnen oder sogar den Alarm auf dem Stützpunkt auszulösen. Nachdem man Kat durch alle möglichen Rätsel geführt hat, trifft sie am Ende auf General Minh. Das Ende ist...

Grafik:
Zur Grafik gibt es nicht viel zu sagen. Als das Spiel 1993 auf den Markt kam, waren viele Rechner noch nicht so gut ausgestattet, um das Spiel richtig flüssig rüberzubringen. Aber trotzdem war es super, ein Spiel zu spielen, das wie schon erwähnt auf digitalisierten Videosequenzen aufsetzt. War mal was Neues.

Sound:
Der Sound lässt teilweise zu wünschen übrig. Klar, man kann ihn nicht mit Dolby Surround oder sogar Dolby Digital vergleichen, aber man hört doch noch einige Klangtechnische Unregelmäßigkeiten heraus. Macht aber während man spielt nicht viel aus. Hier wird die Musik vor allem für die Spannung eingesetzt. Wie in einem Thriller im Fernsehen.

Gameplay:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gespielt. Da man gleich zu Anfang schnell reagieren muss, fällt es einem nicht leicht, den Überblick über alle Tasten und Schalter zu bekommen, die in dem Raum vorhanden sind, von dem aus man Kat durch General Minh's Versteck lotst. Es gibt zwar ein Handbuch, oder Tagebuch des Generals, mit dessen Hilfe man genau erfahren kann, wann man was einsetzten muss. Aber leider ist auch dieses Handbuch teilweise schwer verständlich. So ist es einem in manchen Rätsel fast nicht möglich dieses zu bestehen, da man genau zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Aktion mit einem Knopf, Schalter oder Zahleneingabe auslösen muss. Hier hilft es, wenn man einfach mehrmals auf den Knopf drückt, der die Aktion hervorruft. Dann kann man sicher sein, das diese im richtigen Moment passiert. Wenn Kat einmal im Spiel "gestorben" ist, beginnt man wieder an der letzten Stelle vor einer Schlüsselszene.

Fazit:
Critical Path ist ein Spiel, das auch fast 10 Jahre nach seiner Erscheinung noch Spass macht zu spielen. Da die Rechner heute mehr Leistung in Grafik und Speicher und allem anderen bringen, läuft das Spiel super flüssig und sogar die Klangqualität macht nichts mehr aus. Hat man das Spiel einmal durchgespielt, denkt man sich jedoch: "Etwas kurz". Überlegt man sich dann, wie oft man an einem bestimmten Rätsel gesessen hat, bevor man dies löste, dann wird summiert sich die Spielzeit ganz schön. Für Liebhaber alter Games ist Critical Path schon fast ein Muss.

Negative Aspekte:
Zu viel Film

Positive Aspekte:
Grafik und Sound

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 6/10
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