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Crazy Taxi: gute Arcade Umsetzung - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Crazy Taxi: gute Arcade Umsetzung - Leser-Test von Restrictor
Crazy Taxi ist eine Umsetzung eines Spielhallen Autmoatens von Acclaim und Sega, das bald auf nahezu allen Next Generation Konsolen zu finden sein wird. Den Anfang machte Segas Dreamcast, mit einem Jahr Verspätung war dann die Playstation 2 dran und zum Launch des Gamecubes gibt es dann auch die Nintendo Version.

Zum Spielprinzip: Mit einem von vier Fahrern wollt ihr euch ein paar Kröten verdienen. Ihr glaubt Taxi fahren wäre die einfachste Sache der Welt und versucht euch dran. Schnell die Karre passend aufgemotzt und schon geht es auf Kundenfang. Eure Kunden erkennt ihr an Symbolen über ihren Köpfen, die verschiedene Farben haben und euch damit auf die Entfernung des gewünschten Zielorts hinweisen. Längere Fahrten bringen zwar mehr Geld ein, allerdings ist das Risiko auch größer, dass ihr euch einmal verfahrt, so dass das Zeitlimit des Kunden ausläuft und er ohne zu bezahlen aus eurem Wagen springt.

Ist aber erst einmal jemand in euren Wagen eingestiegen, sagt er euch wo er hin möchte. Um wenigstens einen kleinen Grad von Realismus ins Spiel zu bringen, handelt es sich um Orte, die wohl in jeder mittelgroßen amerikanischen Stadt vorhanden sind. So fahrt ihr unter anderem des Fila Shop, den Levis Store oder das Kentucky Fried Chicken an.

Also setzen wir den Motor in Gang und merken auf den ersten Metern sofort, dass wir und in diesem Spiel um irgendwelche Straßenverkehrsordnungen nicht kümmern brauchen. Ist ein anderes Auto im Weg kann man es zur Seite rammen, oder es so stark rammen, dass es sich überschlägt oder man kann auf den anderen Fahrstreifen ausweichen, wenn dort momentan kein Verkehr ist. Ampeln gibt es in diesem Spiel auch nicht, weshalb ihr ein pures Chaos anrichten könnt und dabei auch ganz unbesorgt sein könnt. Die Polizei wird euch niemals auf den Fersen sein.

Auch wenn ihr euch den Weg freirempeln könnt, würde ich nicht dazu raten es zu tun. Denn die Fahrgäste geben ein fettes Trinkgeld für besondere Aktionen. So gibt es für große Sprünge und spektakuläre Drifts ein paar Groschen extra, aber auch für eine reibungslose Überholmanöver an anderen Verkehrsteilnehmern. Dennoch müßt ihr euch beeilen, denn die Zeitlimits sind streng und der Passagier will pünktlich ans Ziel.

Grafisch sieht das Spiel recht gut aus, obwohl es sich von der Dreamcast Version kaum unterscheidet. Aufgrund der stärkeren Leistungsfähigkeit der PS2 hätte man es vielleicht etwas verschönern können, aber stattdessen wurden Features eingespart. So ist die 60 Hz Option des Vorgängers nicht enthalten.
Der Sound ist genau passend zur Spielhandlung: Schnelle Musik von Offspring passen genau zur Hetze, die ihr hier ausgeliefert seid.

Mein Fazit: Man merkt Crazy Taxi seine Arcade Wurzeln wirklich an. Abwechslungsreich geht es wirklich nicht zur Sache, denn ihr fahrt immer nur durch dieselbe Stadt und an dieselben Orte. Was anfangs höllischen Spaß macht flaut dann mit der Zeit ab. Allerdings verschwindet das Spiel dann nicht auf nimmer Wiedersehen im Regal. Viel mehr holt man es regelmäßig zu einer Runde heraus, wenn man nichts anderes zu tun hat. Es ist halt ein schnelles Spiel für zwischendurch. Meine Wertung: 83% das Spiel ist gut, aber nicht gerade abwechslungsreich.

Negative Aspekte:
zu wenig Abwechslung

Positive Aspekte:
witziges Spielprinzip

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 9/10
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