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Crazy Taxi: Lets make some crazy money! - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Crazy Taxi: Lets make some crazy money! - Leser-Test von HALLofGAME
Wie kaum ein anderer Entwickler konnte Sega auf spielhallenerprobte Games und Konzepte zurückgreifen, so auch auf den Arcade Knaller Crazy Taxi.


Das Spielprinzip ist denkbar einfach erklärt: Schnappt Euch ein Taxi und bringt so viele Fahrgäste wie möglich, schnellstmöglich an Ihr Ziel und kassiert dafür Unmengen harter Dollars. Dafür stehen Euch vier Fahrer mit Ihren Yellow Cab Cabrios zur Verfügung. Vom grünhaarigen Lebenskünstler Axel, über sexy Gena, der einzigen Frau im Feld, hin zu B.D. Joe, der schwarzen Stimmungskanone und dem gemütlichen Gus. Hier sollte für jeden Spielertyp etwas dabei sein, denn selbstverständlich unterscheiden sich die verschiedenen Wagen nicht nur optisch, sondern auch in Ihrem Fahrverhalten.

Während man z.B. mit Genas Flitzer Kollisionen vermeiden sollte, da er dabei zu schnell aus der Bahn geworfen wird und wertvolle Sekunden verloren gehen, kann man mit Gus beruhigt draufhalten. Sein Taxi räumt mühelos die dicksten Brocken ab, bis hin zum Tanklastzug. Damit ist er für Anfänger keine schlechte Wahl, schließlich darf in Crazy Taxi Town alles umgefahren werden, was einem in die Quere kommt, nur Fußgänger hechten prinzipiell rechtzeitig beiseite. Da trifft es sich gut, daß es weder Polizei, noch ein Schadensmodell fürs Taxi gibt. Der einzige Feind ist die gnadenlos nach unten tickende Uhr.

Hat man seinen Favoriten gefunden, beginnt sofort das Taxifahrerleben, auf FMVs wurde, abgesehen vom Abspann, völlig verzichtet. Zur Verfügung stehen der Arcade und der Original Mode. Im Arcade Mode befährt man die originalgetreu umgesetzte Stadt aus dem Automaten-Vorbild, während im Original Mode durch eine zweite, exclusiv fürs Dreamcast gestaltete Stadt gedüst werden darf.

Kernstück des Spiels ist die Fahrt nach den Spielhallen Regeln, den sogenannten Arcade Rules. Hier startet Ihr mit einem vorgegebenen Zeitpolster von maximal 70 Sekunden, das durch die Aufnahme von Fahrgästen und das zügige Erreichen des jeweiligen Fahrtziels aufgebessert wird. Dabei hören sich 70 Sekunden erstmal nach sehr wenig an, aber mit der nötigen Übung werden daraus schnell 20 Minuten und mehr. Denn schon beim Einsteigen erhaltet Ihr für jeden Fahrgast zusätzliche Zeit, die Ihr allerdings auf dem Weg zu seinem Fahrziel schnell wieder verbraucht. Die wirkliche Belohnung gibts erst am Ziel: Je nachdem wie schnell Ihr wart, gibts nicht nur Geld, sondern 2 (normal) bzw. 5 Sekunden (speedy) zusätzlich. Wart Ihr langsam (slow) werdet Ihr zwar auch bezahlt, gleichzeitig aber auch beschimpft und manchmal sogar mit Dreck beworfen. Und Bonuszeit gibts für schlechte Leistung natürlich auch nicht.

Die Bezahlung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Beim Einstieg wird erstmal ein Grundpreis fällig, dazu kommen Trinkgelder für tolle Fahrmanöver,
wie z.B. den Crazy Through, bei dem Ihr möglichst nahe an einem anderen Auto vorbeifahren müsst. Je öfter Euch das hintereinander gelingt, ohne dabei einen der Wagen zu berühren, je höher fällt das Trinkgeld aus. Am Ende der Fahrt kommt nochmal ein Abschlußbonus hinzu, dessen Höhe sich danach richtet, wie schnell und gut Ihr gewesen seid. Doch Vorsicht: All diese Gelder werden Euch erst nach dem erfolgreichen Ende einer Fahrt gutgeschrieben. Braucht Ihr zu lange, springt Eurer Fahrgast während der Fahrt raus und Ihr schaut in die Röhre. Anders als im richtigen Leben, sind Fahrgäste bei "Crazy Taxi" nicht zu übersehen,
auf jeden Fahrgast macht Euch ein großer farbiger Pfeil über dessen Kopf aufmerksam. Außerdem steht er im Zentrum eines farbigen Kreises, der auch gleichzeitig Eure Zielzone ist. Nur wenn Ihr, zumindest teilweise, in diesem Kreis haltet, steigt der Fahrgast auch wirklich ein.

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