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Crash: nettes Destruction Derby 2 - Leser-Test von agony


1 Bilder Crash: nettes Destruction Derby 2 - Leser-Test von agony
Crash erinnert stark an den Klassiker Destruction Derby, welches bereits vor zahlreichen Jahren auf sämtlichen Konsolen erschien. Allein schon die Verpackung lässt vermuten, worum es geht. Neben Multiplayer-Action, verschiedenen Spiel-Modi und Terrains erwarten den Spieler auch unterschiedlichste Stunts. Rages destruktives Spiel für die X-Box scheint also insgesamt interessant zu werden.

Bei Crash geht es nicht wie in einem üblichen Rennspiel zu, denn eine Rundenanzahl ist z.B. nicht wichtig. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Konkurrenten soweit zu beschädigen, dass sie nicht mehr fahren können. Der Einzelspieler hat die Möglichkeit, in einem Karriere-Modus auf der ganzen Welt in verschiedenen Arenen zu fahren und zu zeigen, dass das eigene Auto das Beste ist. Gewinnt man das jeweilige Spiel, erscheinen auf der Weltkarte des Karrierespiels neue Orte oder in der eigenen Garage präsentieren sich neue wählbare Fahrzeuge. Anfänglich beginnt das Spiel mit 4 Arenen und 3 Fahrzeugen
Im normalen Arcade-Modus kann man später alle freigeschalteten Plätze und Autos natürlich auswählen. Somit ist man motiviert, den Karriere-Modus erfolgreich durchzuspielen. Doch dieser beinhaltet knapp 20 verschiedene Modi, in denen man Punkte sammeln kann. Vom normalen Deathmatsch, Jäger-Modus (ein Fahrzeug wird in einer bestimmten Zeit von den anderen gejagt), Eleminator (der Spieler, der als letzter den Checkpoint erreicht, scheidet aus) bis hin zum Stuntman-Modus (der mit den besten Stunts, gewinnt) oder Schrottplatz (der, der die meisten Wagen zerschrottet, gewinnt) werden so viele Möglichkeiten geboten, dass man doch längere Zeit beschäftig sein kann. Wem die Modi nicht genügen, der kann sich an einem benutzerdefinierten Spiel versuchen. Hat man genügend Ausdauer und Geduld bewiesen, können bis zu 10 Fahrzeuge am Ende genutzt werden. Diese sind keine reellen Wagen, sondern fiktive, die vom Oldtimer bis hin zum Stock Car führen. Jedes Fahrzeug hat unterschiedliche Eigenschaften, die sich aus Tempo, Grip, Beschleunigung, Gewicht und Robustheit zusammensetzen. Zwar unterscheiden sich die Fahrzeuge vom Fahrstil durchaus, doch in der Spielpraxis merkt man dies kaum. Hier wird mehr Wert auf die Action gelegt.
Leider können alle Fahrzeuge nur im Arcade-Modus genutzt werden, um wahrscheinlich den Karriere-Modus nicht zu ungerecht erscheinen zu lassen. Pro Runde steht meist eine gewisse Menge an Nitro-Ration parat, mit der der Spieler in Höchstgeschwindigkeit auf andere Wagen zurasen kann(um sie zu zerstören).

Doch nicht nur viele Möglichkeiten sind wichtig, um ein gutes Spiel abzuliefern.
Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt relativ hoch angesiedelt und erwartet vom Spieler einiges an Können und Übung. Gelegentlich ist die Kameraperspektive nicht ganz perfekt, so dass man herannahende Fahrzeuge nicht sofort wahrnehmen kann. Auch störend: Die ewig langen Ladezeiten des Spiels. Wiederholt man z.B. ein Level, so wird dieser offensichtlich komplett neu geladen. Dies nervt sogar den geduldigen Spieler. Wozu besitzt die X-Box eine Festplatte?

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