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Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex - Crash auf der PS2 - Leser-Test von Theo


1 Bilder Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex - Crash auf der PS2 - Leser-Test von Theo
Sonys inoffizielles Maskottchen ist wieder da: zum vierten Mal kämpft Crash Bandicoot gegen den bösen Dr. Neo Cortex, zum ersten Mal auf der Playstation 2.
Crash, seine Schwester Coco und ihre treue Schutzmaske Aku Aku ruhen sich nach dem letzten Sieg am Strand aus. Währenddessen halten Uka Uka, Cortex und ihre Gefolgsleute Dingodile, N. Tropy, N. Gin, Cruncher und Tiny eine geheime Konferenz ab und fassen einen Plan. Cortex will seine neue Geheimwaffe, den Super Bandicoot vollenden. Um dies zu schaffen, aktivieren sie die vier Elementalen, vier Masken, die die Elemente Luft, Feuer, Erde und Wasser repräsentieren. Um sie zu stoppen, muss Crash 25 Kristalle in 25 Levels finden.
Wie bei den anderen drei Teilen gibt es fünf mal fünf Level. Hat man fünf Level geschafft, gibt es einen Kampf gegen einen Endboss und man erlernt eine neue Super-Fähigkeit. Crash kann auf Zehenspitzen über Nitrokisten gehen, einen Doppelsprung machen, den Todestornado ausführen, schneller rennen oder am Ende eine Bazooka erlangen. In jedem Level gibt es wie bereits gesagt einen Kristall. Ausserdem gibt es verschiedene Kisten, die zerstört werden müssen. Dies geschieht entweder durch Crash’s Tornado oder durch reingrätschen in die Kisten. Schafft man alle Kisten, gibt es einen Edelstein. Dazu kommen noch TNT-Kisten, die nach drei Sekunden explodieren und Nitro-Kisten, um die man einen weiten Bogen machen sollte. Wenn man einen Level geschafft hat, kann man in erneut im Time Trial versuchen. Hier geht es rein um Geschwindigkeit. Man muss den Level in einer vorgegebenen Zeit schaffen. Zeitkisten stoppen die Uhr, und das ist auch dringend nötig. Crash steht mal wieder seine Maske Aku Aku hilfreich zur Seite. Zerstört man eine Kiste mit seinem Symbole, beschützt sie Crash vor einem Gegner. Sammelt man drei Masken, ohne von den Gegnern getroffen zu werden, wird man kurze Zeit unverwundbar.
Neben den normalen Leveln gibt es auch wieder Level mit speziellen Fortbewegungsmitteln. Es gibt wieder den Gleiter, einen Jeep, einen Helikopterpack und ein Uboot. Ganz neu ist eine Riesenkugel, in der Crash steckt. Ähnlich wie beim guten alten Marble Madness rollt man so durch den Level und muss versuchen, auf der Bahn zu bleiben. Besonderen Spass machen mir wieder einmal die Fluglevel. Hier muss man 6 Ziele treffen, ohne vorher selbst abgeschossen zu werden.
Die Grafik ist spitze, der PS2 wirklich würdig. Crash ist süss wie immer (vor allem auch in seinem Ableben), die Levels liebevoll detailliert. Man darf Crash nicht einfach stehen lassen, sonst fängt er mit Grimassen an und zittert im Schnee. Die Musik ist den Leveln angepasst, sie passt immer gut zur Atmosphäre und wird nicht langweilig.
Was mich jedoch etwas genervt hat, ist die unheimlich lange Ladezeit. Das hätte man sicher auch besser lösen können.
Alles in allem ist Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex eine würdige Fortsetzung auf der PS2, die vor allem auch durch die Langzeitmotivation gefällt. Kinder können es schnell durchspielen und haben Spass dabei. Die richtigen Gamer werden versuchen, das Spiel zu 100 Prozent zu lösen, alle Kisten zu finden und die Time Trials zu meistern. Bis man dies schafft, wird einige Zeit vergehen. Ich kann dieses Spiel wirklich nur jedem wärmstens empfehlen.

Negative Aspekte:
Ladezeiten

Positive Aspekte:
Grafik, Spielspass, Langzeitmotivation

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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