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Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex - Crash fetzt - Leser-Test von agony


1 Bilder Crash Bandicoot: Der Zorn des Cortex - Crash fetzt - Leser-Test von agony
Crash Bandicoot ist nach langer Zeit zurück und rettet die Welt dieses Mal auf dem Nintendo Gamecube. Mit leichter Verspätung ist neben der PS2- und der X-Box-Version auch diese erhältlich. Nachdem bereits die Vorgänger exklusiv für Sonys Playstation erschienen waren, entschied sich Vivendi Universal wohl doch für einen Multiplattformtitel. Zum Glück!

Doch bevor Crash zur Tat schreiten muss, erlebt er, seine Schwester Coco und Aku Aku die seltsame aber freundliche Maske, Urlaub auf einer tropischen Insel.
Während sich aber das Gute in der Sonne aalt, schmiedet das Bösartige, Dr. Neo Cortex und dessen noch viel schauriger Boss Uka Uka auf der "Konferenz des Bösen", neue gemeine Pläne. Immerhin ist die Welt noch nicht in ihren finsteren Klauen.
Es bleibt ihnen somit nichts anderes übrig, als einen neuen Bandicoot zu entwickeln, der immense Kräfte besitzen soll, sein Name ist Crunch.
Auch die vier, von Neo Cortex aus dem Verbannungsschlaf gerissenen Elementarmasken, wenden sich gegen Crash Bandicoot und seine Freunde. Der Kampf gegen das unendlich Böse beginnt und der Spieler macht sich in 30 klassischen Jump&Run - Levels auf die Reise, Dr. Cortex, Uka Uka und Crunch ins Jenseits zu befördern.

Im etwas zu lang geratenen Intro, darf sich der Spieler einen Überblick über die Situation machen, doch sind die Zwischensequenzen eher grafisch weniger überzeugend. Die deutschen Synchronstimmen wirken eher etwas laienhaft. Schade, denn diese animierten Anfänge tragen meist zur Atmosphäre bei.

Fünf farbenfrohe und abwechslungsreiche Welten erwarten Crash und den Spieler. Jede einzelne Welt ist wiederum in jeweils 5 Level und einen Zwischengegner unterteilt. In jedem Abschnitt muss ein Kristall gefunden werden, denn erst dann, darf man gegen den riesigen Endgegner Crunch antreten. Doch keine Sorge: nach Crunch ist Crash Bandicoot noch nicht durchgespielt. Denn nun kann man sich an 5 Bonuslevel erfreuen.
Das Spiel beginnt vor dem, von Coco erfundenen, Virtual Reality Raumsprunggerät, das auch als Speicherpunkt nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Level dient.
Erstmals kann man auch Crashs niedliche Schwester durch knifflige Jumplevels steuern.

Möchte man nun das erste Level starten, so steht natürlich am Anfang nur die erste Welt zur Verfügung. Hier darf gewählt werden, welches Level man beginnen möchte. Crash Bandicoot ist ein sehr lineares Jump&Run. Das Leveldesign lässt es z. B. nicht zu, eine große Welt zu erforschen. Stattdessen ist der Bewegungsradius eher eingeschränkt, was aber keinesfalls einen Nachteil darstellt. Die Kameraführung und die Bewegung sind optimal und längere Suchaktionen zum Finden des Ausganges gehören der Vergangenheit an. Hier bemerkt man, dass viel Wert auf klassische Jump&Run - Action und rasantes Gameplay gelegt wurde.

Damit der Spieler sich aber nicht langweilt, findet man in einigen Levels andere Fortbewegungsmittel, die abwechslungsreich und spaßig umgesetzt wurden. Vom Jeep über Flugzeug, U-Boot oder einer rollenden Hamsterkugel haben sich die Programmierer eine Menge Mühe gegeben, um dem Jump&Run mehr Innovationen zu verleihen. Dies ist auch wirklich gelungen und bereitet dem Spieler eine Menge Abwechslung und Spielspaß. Ideen wurden gekonnt in dieses Spiel integriert und faszinieren bereits nach kurzer Zeit.

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