Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Covert Action: Spionage Deluxe - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Covert Action: Spionage Deluxe - Leser-Test von RAMS-es
Covert Action

Wenn es einen Designer gibt, der den Thron im Game Design Olymp beanspruchen könnte, dann ist es definitiv niemand anderes als Sid Meier. Keiner hat so viele Spiele der höchsten Güteklasse geschaffen, wie dieser eher kleinwüchsige Amerikaner. Neben zahlreichen Simulationen und dem besten Spiel aller Zeiten PIRATES! brachte Microprose Anfang der neunziger Jahre ein unterhaltsames Spionage Action Adventure auf den Markt. Chefentwickler war niemand Geringeres, als jener Daniel Düsentrieb Sid Meier. Assistiert hat ihm, bei dieser Adaption von Max Remington mit Namen COVER ACTION, der genauso berühmte Bruce Shelley. Beide Namen garantieren eigentlich für ungetrübten Spielgenuß und so könnte ich mir den Rest sparen, aber wir wollen es genauer wissen.

Nach einem kurzen Intro darf man sich zunächst einmal ein Agenten Alter Ego schaffen. Dabei hat man die Wahl, ob man lieber Maximillian oder doch lieber Maxine Remington verkörpern will. Danach darf man sich einen Codenamen überlegen, unter dem die Spielstände abgelegt werden. Als nächstes hat man die Wahl, mit welcher Art von Problemen man sich beschäftigen will. Die Spanne reicht von lokalen Aktivitäten über nationale Bedrohungen und regionale Konflikte bis hin zur globalen Krise vom Ausmaß eines James Bond Streifen. Um die Charaktergenerierung abzuschließen darf man seinem Charakter noch Fähigkeiten zuordnen. Die vier Attribute Kampf, Fahrtechnik, Verschlüsselung und Elektronik unterteilen sich in vier Stufen. Je nachdem, wie man sein Spiel gestalten möchte sollte man hier gut überlegt wählen..

Danach geht es zum Chef der CIA zur Lageübersicht. Unser Boss teilt uns mit, daß die bösen Buben anscheinend wieder einen perfiden Plan umsetzen und der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika darüber so besorgt ist, daß er darauf besteht, daß wir, also Max Remington, den Fall übernehmen sollen. In unserem Fall geht das Gerücht um, daß unsere Gegenspieler hinter dem streng geheime Codebuch des Präsidenten her sind. Im Vertrauen teilt uns der M-Verschnitt mit, daß es offenbar eine Lücke in der internen Sicherheit gibt und, daß deshalb niemand vertrauenswürdiger wäre als wir. Danach klärt er uns darüber auf, daß die Drahtzieher in Europa sitzen und was unsere Aufgabe ist. Max soll den Diebstahl des Buchs mit allen Mitteln verhindern und möglichst viele feindliche Agenten festnehmen.

Danach muß man erst einmal eine Kopierschutz Abfrage überstehen, bevor man sich über bereits ermittelten Hinweise informieren kann. In diesem Fall ist zum Beispiel die Adresse "La Paz Boulevard 34" in Helsinki als Stützpunkt der gegnerischen Partei ermittelt worden. Auch wurde bereits eine Kreditkarte dem Organisator zugeordnet. Ebenfalls wurde die "Rue Laverne 2" in Madrid als Versteck enttarnt. Dadurch konnte man auch ein passendes Foto zu der Kreditkarte erworben werden. Mit diesen spärlichen Informationen macht man sich auf die Schurken zu fassen und die Welt vor großem Schaden zu bewahren.

e_gz_ArticlePage_Default