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Counter Strike: Polizei schließt Internet-Café


1 Bilder Counter Strike: Polizei schließt Internet-Café
Im Namen des Jugendschztes hat die Berliner Polzei nun ein Internet-Café in Berlin-Zehlendorf geschlossen, nachdem mehrfache Kontrollen ergeben hatten, daß dort der frühestens erst ab 16 Jahre freigegebene (es wurde offenbar daneben auch die 18er Version gespielt) und insbesondere in der Politik sehr umstrittene Ego-Shooter "Counter Strike" vorwiegend von wesentlich jüngeren Nutzern gespielt wurde. Insgesamt sei man anlässlich der Kontrollen auf 17 Counterstrike-Spieler unter sechzehn Jahren gestossen, davon alleine zehn im Alter zwischen zwölf und dreizehn Jahren!

Nachdem der 28jährige Betreiber des Cafés laut Polizeiangaben bereits im Vorfeld eindringlich gewarnt worden war, wurde nun ein Strafverfahren nach dem Jugendschutzgesetz eingeleitet. Neben diesem Verstoß gegen den Jugendschutz wurde ausserdem festgestellt, daß die dortigen Internetzugänge ungeachtet des Nutzeralters uneingeschränkten Zugriff auf pornografische und indizierte Webangebote erlaubten. Und damit nicht genug: Auch sechs illegale Raubkopien wurden von der Polizei sichergestellt.

HALLofGAMEs Meinung:
Bereits seit eingen Tagen wird die problematische Situation der Internetcafés an verschiedenen Stellen im Netz thematisiert, jetzt greift die Polizei offenbar durch. Ein Teufelskreis für die Betreiber, sind es doch vielfach gerade diese Angebote, die ihren Service zumindest für jüngere Kinden attraktiv machen. Und dabei ist es mit dem Verstoß gegen den Jugendschutz unter Umständen nicht getan, denn überall dort, wo die Behörden zu dem Schluß kommen, daß sich das genutzte Angebot überwiegend nur auf Spiele beschränkt, könnte schnell der Vorwurf einer illegal betriebenen Spielhalle im Raum stehen. Wenn ich angesichts dieser Aussichten jetzt eines nicht sein möchte, dann Betreiber eines Internet-Cafés, denn Berlin wird kein Einzelfall bleiben...

Quelle: www.golem.de

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