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Cossacks: European Wars - Die europäischen Kriege - Leser-Test von gromit666


1 Bilder Cossacks: European Wars - Die europäischen Kriege - Leser-Test von gromit666
Ein Strategiespiel der Softwareschmiede CDV, das seinesgleichen sucht.

Spiel:

Das Spiel bietet die allgemein üblichen Standards wie Kampagnen, Einzelmissionen, einen Multiplayermodus (bis zu 7 Spieler) und eine Rubrik mit geschichtsträchtigen Schlachten.
Zur Auswahl stehen insgesamt 16 verschieden Nationen, von der jede auch spezielle Eigenschaften hat. Die Landschaften sind in altbewährter Manier (á la AOE, AOE2) animiert. Sofern die Grafikkarte und der Bildschirm das hergeben, kann man eine Auflösung bis 1600 x 1280 wählen.

Und das ist auch schon einer der Schwachpunkte. Das Spiel verlangt als minimalste Einstellung eine Auflösung von 1024 x 768. Man kann zwar auf 800 x 600 noch runterschalten, aber wenn Eure Hardware die 1024 x 768 schon nicht hergibt, dann startet das Spiel erst gar nicht.

Der Unterschied zu den anderen Strategiespielen liegt darin, daß das Spielgeschehen auch sehr von der Umgebeung abhängt, Truppen in Formationen antreten können oder Geschütze zu Batterien zusammengefasst werden können. Auch gibt es hier nicht die übliche Einheitenbegrenzung auf z.B. 200 wie bei AOE, sondern man kann laut Hersteller bis zu 8000 Einheiten erschaffen (ich persönlich habe es bisher nur auf ca. 1000 Mann geschafft, bevor der Gegener in einer Einzelmission bezwungen war).

Wichtig und gut finde ich an diesem Spiel auch die Anforderung, immer genug Nachschub an den Rohstoffen Eisen, Kohle, Holz, Steine, Nahrung und Gold zu haben. Dann sollten diese irgendwann mal ausgehen, so hat das fatale Auswirkungen auf den Spieler. Daher kommen auch Spieler, die auf Aufbauspiele wie Anno 1602 stehen, hier auch nicht zu kurz.

Handling:

Das Handling entspricht weitestgehend den anderen Spielen. Mit Maus und Tastatur können Einheiten zusammengefasst, mit einem Klick Gebäude erschaffen werden und auch Tastaturkürzel für verschieden Aktionen sind vorhanden. Daher gewöhnt man sich als Spieler dieses Genres sehr schnell ein, und auch Neulinge erlernen die Spielpraxis sehr schnell.

Spielverlauf:

Es stehen insgesamt 5 Kampagnen zur Verfügung, aber nicht immer mit dem plumpen Ziel alle Gegner zu vernichten, sondern es sind auch speziellere Aufträge dabei (z.B. einen Mönch zu befreien oder bestimmte Gebäude des Gegners zu erobern, nicht zu zerstören).
Wie oben bereits erwähnt hat die Rohstoffgewinnung einen hohen Stellenwert in diesem Spiel. Klar, dieser ist notwendig, um Technologien zu erforschen, Gebäude zu bauen und Einheiten zu erschaffen. Jedoch anders als in bei den anderen Strategiespielen benötigen auch die Einheiten während des ganzen Spieles Nahrung oder Eisen für die Munition. Wer das nicht beachtet (wie ich zum Beispiel), dem passiert es, daß mangels Nahrung plötzlich die Einheiten einfach verhungern, oder mangels Gold die Einheiten dessertieren (das ist ganz schön übel, wenn man ein großes Regiment aufgestellt hat und sich fast alle auf einmal gegen einen selbst richten). Also Obacht!

Fazit:

Endlich mal wieder ein Strategiespiel mit mehr Tiefgang. Das Spielgeschehen kann gigantische Ausmaße annehmen, das schon allein von der grafischen Seite her ein netter Anblick ist. Die Steuerung ist einfach und die paar Besonderheiten sind schnell erlernt. Der Spaßfaktor ist hoch und garantiert ein langes Spielvergnügen.

Negative Aspekte:
Der Sound ist nicht vom besten.

Positive Aspekte:
Einheitenbegrenzung liegt bei ca. 8000

Infos zur Spielzeit:
gromit666 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    gromit666
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 8/10
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