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Cool Boarders 2: Ab auf die Piste - Leser-Test von Eric_Draven


1 Bilder Cool Boarders 2: Ab auf die Piste - Leser-Test von Eric_Draven
Nachdem der erste Teil von "Cool Boarders", welcher für die PSOne und die DreamCast erschien, doch einige Schwächen aufzuweisen hatte, setzten sich die japanischen Entwickler von "UEP Systems" zur Realisierung der Fortsetzung mit bekannten Snowboardcracks und einigen hartgesottenen Fans des Sports zusammen, und so konnte man dann Ende Januar 1998 ein fast schon komplett neues Spiel für die Playstation präsentieren, das damals in allen Bereichen absolut konkurrenzfähig war.

Nach einem kurzen, aber rasanten Intro mit einigen Szenen echter Snowboardaction gemischt mit Ingame- Szenen landet der Spieler direkt beim Startmenü. Im folgenden Screen kann man sich dann zunächst einmal für einen der vier unterschiedlichen Spielmodi entscheiden.

Wählt man eine Competition, die man entweder komplett von vorne beginnen, oder aber an einem vorher gespeicherten Punkt wiederaufnehmen kann, gelangt man zum eigentlichen Hauptmodus des Spieles, bei dem man gegen insgesamt jeweils 7 Computergegner antreten muss. Zunächst entscheidet man sich für einen der vier verfügbaren Snowboarder, die alle mit unterschiedlichen Fahreigenschaften ausgestattet sind, und verpaßt diesem ein passendes Outfit. Dann sollte man sich noch aus den Bereichen "Freestyle", "All-Around" und "Alpine" ein passendes Board auswählen, und auch hier ist der Name natürlich Programm. So sind erstere Boards natürlich langsam, aber sehr wendig und gut zu handhaben, wohingegen die letzte Variante mehr auf High- Speed bedacht ist und für Anfänger eher weniger gut geeignet ist. Außerdem kann man sich auch schonmal das Streckenprofil für das kommende Rennen anschauen, danach sollte man dann aber irgendwann auch mal den Wettbewerb starten.
Hat man dies getan, beginnt der eigentliche Wettbewerb. Zunächst muss man nun in zwei Sprüngen auf einer der 3 verschiedenen "Big Air"- Schanzen sein Trickkönnen unter Beweis stellen. Anhand der dort erreichten, gesammelten Punktzahl der zwei Sprünge im Vergleich zu den Computergegnern, errechnet sich dann der Zeitabstand zum Start des Abfahrtsrennens. Dort gilt es jetzt natürlich, schnellstmöglich ins Ziel zu kommen und dabei möglichst viele Gegner hinter sich zu lassen. Am Ende enthält jeder Platz eine bestimmte Punktzahl und hat man die, vorher bereits festgelegte, erforderliche Punktzahl für die nächste Runde erreicht, geht es dann weiter zur nächsten Strecke. Auf diese Weise lassen sich die unterschiedlichen Strecken für den Freestyle- Modus freispielen und hat man irgendwann die komplette Competition geschafft, so gibt es noch einen Mirror- Mode, den es dann ebenfalls zu meistern gilt.

Ganz anders der Freestyle- Mode, den man entweder alleine, oder per Split- Screen gegen einen Freund, absolviert. Hier kann man alle bisher freigespielten Strecken frei auswählen und auf jeder Strecke gibt es drei Ranglisten, an deren Spitze man sich mit sollte. Einmal geht es dabei natürlich um die beste Zeit, die zweite Rangliste zeigt die erreichten Trick- Punkte anhand der auf allen Strecken eingebauten Sprünge und die dritte Liste errechnet eine Punktzahl aus Zeit und Tricks in einem Lauf. Zur Auswahl stehen hier die gleichen Snowboarder wie im Competition- Modus, bei den Boards hingegen kann man zusätzlich noch verschiedene Spezialboards benutzen, die man erhält, sobald man auf einer Strecke alle 3 Ranglisten anführt.

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