Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Constructor: Fürchte deinen Nachbarn - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Constructor: Fürchte deinen Nachbarn - Leser-Test von CONQUEROR
Sie kennen das: Sie wollen ein Haus bauen, aber sie kriegen einfach keine Genehmigung dafür, weil das liebe Amt mal wieder die Zustimmung verweigert. Aber was sie ganz bestimmt nicht wissen ist, dass derart geplagte Häuslebauer sogar noch die eher Glücklichen sind, gibt es doch schließlich geplagte Individuen, die von hausbesetzenden Hippies belagert und ständig Angriffen von Mafia-Killern ausgesetzt sind. Ach das glauben sie nicht? Na dann spielen sie Constructor. In diesem Aufbauspiel der etwas anderen Art übernehmen sie die Rolle eines Baulöwen, der gerne jede Menge Kohle machen möchte (bis hierher nix besonderes, denn welcher Baulöwe will das nicht?). Zu diesem Zweck bauen sie Mietshäuser, in die dann hoffentlich bald die ersten Bewohner einziehen. Da diese ersten Bauten aber nicht viel mehr als windschiefe Bretterverhaue sind, sollten sie sich schleunigst daran machen, den geplagten Mietern mehr zu bieten. Zuerst einmal müssen Sägewerk und Betonfabrik her, um für die nötigen Rohstoffe zu sorgen. Im Laufe des Spiels haben sie dann Zugriff auf eine Reihe von hübschen Miet- und Spezialbauten. Allerdings brauchen sie ihre Mieter dabei zu so ziemlich allem. Dies lässt sich folgendermaßen erklären. Grundsätzlich können Bewohner nur entweder Miete zahlen oder Kinder zeugen, die dann als willige Arbeitskräfte von ihnen verwendet werden können. Doch damit nicht genug, denn mit besseren Häusern erhalten sie auch Mieter einer höheren Sozialstufe. Jede dieser Stufen hat dann noch eine bestimmte Spezialfunktion. Die eine zahlt beispielsweise Schmiergelder an die Mafia, wodurch sie bei der ehrenwerten Familie Gefallen freihaben. Dann können sie zum Beispiel einen Killer zum Gegner und seiner Siedlung schicken und dort Terror verbreiten. Wenn sie dann einmal sehr lange spielen, erhalten sie letzten Endes zugriff auf riesige Prachtbauten, allerdings auch wieder nur über ihre Mieter. Die müssen nämlich von der obersten Sozialstufe stammen und benötigen sehr viel Zeit, bis sie endlich mal ein paar Pläne rausrücken. Sie sollten übrigens immer gut auf ihre Siedlung aufpassen, denn der Gegner benutzt die gleichen Gemeinheiten wie sie: Diebe klauen Geld oder Wertgegenstände, Psychopathen bedrohen die Mieter, Hippies besetzen Häuser usw. Zum Glück gibt es eine ganze Menge nützlicher Gegenstände, die den Mietern das Leben versüßen oder sie vor Aufdringlichkeiten schützen. Diese Dinger müssen allerdings erst einmal in einer speziellen Fabrik hergestellt und danach von einem Postboten zugestellt werden. Haben sie ihre gesamte Gegend zugebaut, kommen sie nur durch den Kauf weiterer Grundstücke an neuen Bauplatz. Diese sind jedoch enorm teuer, so dass sie schon genügend Geld auf der hohen Kante haben sollten, wenn sie planen, ihr Gebiet zu erweitern. Sie sehen also: Der Job eines Baulöwen ist kein Zuckerschlecken. Grafisch setzt Constructor auf das gute alte 2D. Die Landschaften und Häuser sind grafisch hübsch und durchaus gut gelungen. Die Personen sind typisch comichaft gehalten und passen ganz gut in die Umgebung. Der Sound ist auch ganz gut gelungen und bietet nette Bau- und Personengeräusche. Eins muss jedoch gesagt sein: Der Schwierigkeitsgrad von Constructor ist nichts für Anfänger, die davon gleich die Finger lassen sollten. Alle anderen (besonders Aufbaufans natürlich) sollten unbedingt einen Blick auf das Spiel werfen, das unter seiner witzigen Oberfläche doch sehr anspruchsvoll ist.

FAZIT: Empfehlenswert

Negative Aspekte:
sehr schwer

Positive Aspekte:
Komplex aber witzig, nett gemacht

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 6.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 8/10
e_gz_ArticlePage_Default