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Conquest: Frontier Wars - Krieg der Sterne - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Conquest: Frontier Wars - Krieg der Sterne - Leser-Test von CONQUEROR
Fast alle Weltraumsagas haben eines gemeinsam: Es gibt die Menschheit und irgendeine Böse Macht die sie bedroht. Dann gibt es meist noch einen Superhelden, der die ganze Sache wieder geradebiegt, der dunklen Seite kräftig in den Hintern tritt und die Menschheit rettet. In Conquest sollen sie diese Rolle übernehmen. Sie bekommen es jedoch mit nicht nur einer sondern 2 fiesen Alienrassen zu tun, die etwas an die Rassen aus Starcraft erinnern. Die einen sind insektoide Lebensformen, die anderen dagegen hochtechnologisierte High-Tech-Wesen. Beide können unsere arme Menschheit nicht gerade gut leiden und so entbrennt schnell ein Krieg, der alles zu verschlingen droht. Soweit die Vorgeschichte. Als Commander der Menschen fühlen sie sich beim Starten der Kampagne und des ersten Einsatzes sofort an Star Trek Armada erinnert. Tatsächlich sind auch große Teile des Spiels vom großen Vorbild abgekupfert. Sie benötigen zuerst einmal Erz und Gas, um einer Flotte aufzubauen. Das Gas bekommen sie entweder aus Gasnebeln oder aber sie kolonisieren einen Gasriesen. Diese Sorte von Planet ist nicht die Einzige die sie kolonisieren und für ihre Sache brauchbar machen können. Um einen Planeten für sich nutzbar zu machen, wird im Orbit ein Ring aus Stationen um den Riesen herum gebaut. Der Platz pro Planet für diese Bauten ist jedoch begrenzt und will wohlüberlegt angelegt werden. Mit einer Trainingseinrichtung rekrutieren sie unter den Einwohnern des Planeten Männer für ihre Schiffe, ohne die sie aufgeschmissen sind. In verschieden großen Docks konstruieren sie dann ihre Raumer. Auch Reperatur-, Versorgungs-, und vor allem viele Forschungslabore gibt es. Conquest ist recht upgradefreundlich. So können sie Waffen, Antriebe und Schildsysteme ihrer Raumboliden aufbohren, was ihnen in den Kämpfen ‚Vorteile bringt. Doch Vorsicht: Hat ihre Flotte ihr letztes Pulver verballert, ist sie leichte Beute – die Munition ist begrenzt. Daher empfiehlt es sich immer ein paar Versorgungsschiffe dabeizuhaben, die die leeren Schächte wieder füllen. Dem Gegner sollten sie die Dinger so schnell wie möglich zu Schrott schießen. Noch eine Beschränkung für ihre Flotte gibt es: Sie dürfen nur so lange neue Schiffe bauen, wie sie genug Kommandopunkte übrig haben. Diese wertvollen Dinger gibt es nur mit bestimmten Gebäuden. Ihre Flotte (bei den Menschen) besteht aus wendigen Korvetten, Allround-Raketenkreuzern riesigen Schlachtschiffen, Trägern und noch mehr. Das besondere dabei ist, dass die meisten späteren Schiffe Spezialsysteme besitzen, die sie nach Erforschung einsetzen können. Das entsprechende Schiff kann dann z.B. einem Gegner per Energieblitz Proviant rauben. Zuletzt haben sie nach Bau einer Akademie die Möglichkeit, Admiräle für viel Ressourcen anzuwerben, die dann einem Schiff zugewiesen werden und der Flotte spezielle Boni verschaffen. Conquest setzt auf die gleiche Aert von Grafik wie Armada. Das All wirk zwar dreidimensional, ist es aber nicht. Trotzdem ist die Grafik gelungen und bietet Kämpfe zwischen teils riesigen Flotten mit zuckenden Laserblitzen, umherschwirrenden Raketen und explodierenden Schiffen. Auch der Sound kann sich sehen lassen. Insgesamt ist Conquest ein schweres und Forderndes Strategiespiel mit gewissen Macken (warum gibt es drei Rassen aber nur eine Kampagne?) über die der Echtzeitspieler aber getrost hinwegsehen kann. Das gute System mit Versorgung, Kampf um Ressourcen und Planeten usw. funktioniert gut. Tun sie sich einen Gefallen und tauchen sie in spannende die spannenden Raumschlachten ein.

FAZIT: Uneingeschränkt empfehlenswert

Negative Aspekte:
nur eine Kampagne

Positive Aspekte:
Umfangreich, Atmosphärisch gut

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 9/10
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