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Conflict: Desert Storm - Durchschnittsware - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Conflict: Desert Storm - Durchschnittsware - Leser-Test von CONQUEROR
Sie sind die Jungs die die Kastanien aus dem Feuer holen, wenn mal wieder alles andere versagt. Die amerikanische Delta Force und der britische SAS. Haben bereits Spezialeinsätze rund um den Globus hinter sich – warum also nicht ein Spiel dazu machen. Schon hat man das Ideale Szenario gefunden: Desert Storm – Operation Wüstensturm, vor ein paar Jahren noch blutige Realität, jetzt müssen die Wüstenschlachtfelder für einen taktisch angehauchten 3rd-Person Shooter hinhalten. Operation Desert Storm versetzt sie in die Rolle eines oder mehrerer Soldaten von einer der beiden Spezialeinheiten. Ihre Einheit gliedert sich in Spezialisten: Der Scharfschütze ist der Schrecken feindlicher Wachen, die er aus großer Entfernung aus Türmen und Bunkern schießt. Der Pionier hingegen begnügt sich mit dem verteilen von reichlich Sprengstoff und anschließendem Knöpfchendrücken. Natürlich gibt es auch wieder den schwere-Knarren-Spezialist, der mir Ehrfurcht gebietender Feuerkraft ganze Horden von Gegnern aufhält. Zusammen bestreiten sie 14 Missionen in denen sie den Feinden der freien Welt Beine machen. Brückensprengungen behindern feindliche Panzerverbände, während Geiselbefreiungen manchmal sogar neue Teammitglieder hervorbringen. Unterwegs in den 3D-Gebieten werden sie immer wieder Zeuge von Luftangriffen und ähnlichem. Sie selbst dürfen mit gängigen Waffen wie dem M 16, der AK 47 sowie diversen Scharfschützengewehren und Raketenwerfern wie dem LAW ordentlich Schaden verursachen. Sollte unterwegs mal ein Gegner allzu genau schießen, verarzten sie sich kurzerhand mit Medipacks. Das ist immens wichtig, da gefallene Teammitglieder durch Greenhorns ersetzt werden. Dadurch verlieren sie die Erfahrung die der verstorbene in den Missionen gesammelt hat. Grundsätzlich gilt also: Hüten sie ihre Männer wie Schafe. Sie können ihren Teammitgliedern jederzeit Anweisungen erteilen, oder gleich selbst die Geschicke eines beliebigen Soldaten lenken. So können sie zum Beispiel zum Scharfschützen wechseln um die Wachen eines nahen Stützpunktes aus ihren Türmen zu schießen, um hinterher mit dem Pionier hineinzulaufen und ihre Ladungen zu legen. Immer mal wieder treffen sie auf Fahrzeuge wie Panzer, die jedoch gut mit dem Rak-Werfer zu plätten sind. Leider will die Grafik nie so recht gefallen, körnig und farbarm sind die Levels und die Figuren wirken kantig. Wer also auf Grafikorgien a la UT oder Quake 3 steht, wird hier alles andere als fündig. Auch der Sound lässt zu wünschen übrig und gestaltet sich ähnlich unspektakulär wie das restliche Spiel. Nie habe ich das Gefühl, wirklich mittendrin zu sein, wie es sich bei Operation-Flashpoint oder Battlefield 1942 einstellt. Die Soldatenklassen sind zwar ganz nett, aber so etwas boten andere Titel schließlich auch schon. Der Mehrspielermodus verfügt über einige Spielmodi, von denen aber ebenfalls keiner an die eben genannten Spiele herankommt. Der einzige Trost bei der ganzen Sache ist, dass die Missionen relativ unterhaltsam sind – leider kommt wegen der unspektakulären Grafik und dem drögen Sound trotzdem nie so richtiges Feeling auf. Auch sind 14 Missionen meiner Meinung nach zu wenig, ganz besonders im Hinblick auf die schöne Kampagne in Operation Flashpoint. Operation Desert Storm ist weder besonders innovativ, noch gewinnt es einen Präsentationspreis. Mein Tipp: Investieren sie ihr sauer verdientes Geld lieber in ein besseres Spiel. Action-Verrückte die wirklich schon alles andere gesehen haben, können einen Blick riskieren.

FAZIT: empfehlenswert mit starken Einschränkungen

Negative Aspekte:
Grafisch Dröge, Kurz

Positive Aspekte:
Recht spannende Missionen

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 5.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 6/10
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