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Commandos: Hinter feindliche Linien - Und nochmal... - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Commandos: Hinter feindliche Linien - Und nochmal... - Leser-Test von CONQUEROR
Jeder kennt den Film „Die Kanonen von Navarone“ und auch „Das dreckige Dutzend“ dürfte jedem ein Begriff sein. In beiden Filmen geht es um eine Gruppe Spezialisten, die hinter den feindlichen Linien agiert und dem Feind schweren Schaden durch Sabotage zufügt. Im Spiel Commandos übernehmen sie das Kommando über eine solche Spezialistengruppe und führen waghalsige Einsätze durch. Diese sind höchst vielfältig. Mal müssen sie einen Staudamm sprengen, mal ein Flugzeug kapern und auch U-Boote im Hafen versenken. Selbst ein Angriff auf ein Schlachtschiff wird von ihnen durchgeführt. Am Anfang sollten sie jedoch erst einmal die Trainingsmissionen absolvieren, die ihnen einen Einblick auf die Fertigkeiten ihrer Charaktere geben. Ihr Team besteht aus einem Green Beret, einem Fahrer, einem Sprengmeister, einem Spion, einem Scharfschützen und einem Taucher. All diese Männer haben unterschiedliche Fähigkeiten, die sich auf verschiedene Arten als nützlich erweisen. Ihr Sprengmeister kann als einziger die meist benötigten Sprengladungen mitführen , legen und zünden. Ausserdem machen seine Handgranaten Gruppen von Gegnern schwer zu schaffen. Der Green Beret ist der Mann fürs Grobe. Er erledigt Feinde mit dem Messer, legt eine Bärenfalle aus, sowie einen Störsender, der Gegner anlockt. Ihr Fahrer hingegen kommt dann zum Zuge, wenn es in der Mission leerstehende Panzer oder andere Fahrzeuge gibt. Er kann diese dann fahren, mit den Bordwaffen schießen und seine Kollegen durch die Gegend kutschieren. So verhält es sich auch mit den anderen Charakteren. Die Missionen ziehen vom Schwierigkeitsgrad her stark an. Sie benötigen mindestens 2 Stunden für die späteren. Dies liegt hauptsächlich daran, dass sie so oft neu laden müssen. Timing ist von großer Bedeutung und eine gelungene Aktion kann durchaus sehr viele Versuche beanspruchen. Auch darf kein einziges ihrer Teammitglieder sterben, sonst ist die Mission auf jeden Fall gescheitert. Die Ausrüstung für ihre Kämpfer müssen sie oft während einer Mission bergen, entweder von für sie bestimmten Kisten oder direkt aus dem generischen Lager. Eines haben die späteren Levels alle gemeinsam: Sie treffen auf Unmengen patroullierender oder bewachender Soldaten. Jeder dieser Soldaten hat seinen eigenen Sichtkreis, der 2 farbig ist. Im näheren ereich sieht der Widersacher sie sofort. Im äusseren Bereich können sie durch auf den Boden legen ihrer Entdeckung entgehen. Der Spion spielt hierbei eine ganz besondere Rolle: In manchen Levels kann er eine Deutsche Uniform mopsen und von da an unbehelligt unter den Feinden wandeln. Entlegene Wachposten schaltet er mit der Giftspritze leise aus. Auch kann er Soldaten ablenken, indem er sie strammstehen lässt. Auf jeden Fall wird früher oder später (im Idealfall erst am Ende) mal der Alarm losgehen. Dann stürmen neue Soldaten aus ihren Kasernen und bevölkern das Schlachtfeld. Um dies zu verhindern sollten sie Leichen verstecken und ihre Pistolen (hat jeder mit unbegrenztem Munitionsvorrat) möglichst nicht einsetzen. Grafisch präsentiert sich Commandos in einer recht praktischen Iso-Ansicht, von schräg oben also. Die Grafik ist Detailreich und schön anzusehen und der Sound erfüllt seinen Zweck auch sehr gut. Das ganze Spiel ist sehr spannend und komplex. Ich kann es jedem empfehlen der gegen Fruststellen immun ist. Alle anderen sollten zumindest mal einen Blick auf dieses sehr gute Machwerk werfen.


FAZIT: Uneingeschränkt empfehlenswert

Negative Aspekte:
manchmal frustrierend

Positive Aspekte:
Spannend, Komplex

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 10/10
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