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Command & Conquer: Renegade - C&C mal anders - Leser-Test von vollpropeller


1 Bilder Command & Conquer: Renegade - C&C mal anders - Leser-Test von vollpropeller
Command & Conquer Renegade:

So gut wie jeder kennt die 2D Strategie-Hits der Command & Conquer Reihe von Westwood. Nun ist ein weiteres Spiel der Serie erschienen, Command & Conquer Renegade, doch diesmal befehligen Sie ihre Einheiten nicht aus der gewohnten Vogelperspektive, sondern befinden sich in der Haut eines Soldaten, und spüren in Ego-Shooter Manier, was es bei den Vorgängern der Command & Conquer Reihe bedeutet haben muss, als Elitesoldat der GDI durchs Gelände zu stürmen und immer bereit für den Feinkontakt zu sein. Wer sich früher über die schwache Gegner KI der Infantrie aufgeregt hat, kann dies nun alles richtig stellen, und selbst in die Schlacht ziehen.


Die Story:

Die Story ist schnell erzählt: Kane hat wieder zugeschlagen. Ein Team aus sehr guten GDI Wissenschaftlern ist im in die Finger geraten und Nod plant wieder etwas Übles, was irgendwie mit dem Tiberium zu tun haben muss. Sie werden nun beauftragt, den Nod das Handwerk zu legen und die Wissenschaftler zu befreien.
Dabei hören Sie auf den Namen "Havoc" Parker, und müssen im Kampf gegen die Nod feindliche Waffenfabrike lahmlegen, mit Panzern zum Feind vordringen, oder sich heisse Feuergefechte mit dem glattrasiertem Nod Führer Kane liefern.
Fans der alten C&C Spiele werden sich sofort wie zu Hause fühlen. Von der Sprachausgabe bis hin zu den Soundeffekten und Farben der Menüs wurde alles aus den alten Spielen übernommen. Um die Atmosphäre bei zu behalten wurden natürlich auch alle bekannten Vehicle und Truppentypen in Command & Conquer Renegade eingebaut.


Die Grafik:

Zwischen den einzelnen Missionen dürfen Sie sehr schöne Zwischensequenzen bewundern, welche direkt in der 3D Engine ablaufen. Die Grafik allgemein wirkt einmal sehr spektakulär wie z.B. die Umgebungen einer Insel, eines Dorfs oder einer Wüstenlandschaft, doch auf der anderen Seite befindet man sich dann wiederum auf einem Schiff, was schon fast peinlich aussieht. Alles lieblos grau und sehr schwach detailliert. Auch eine Staudammscene ist grafisch nicht wirklich gut gelungen. Lediglich die Ausmaße beeindrucken.
Die Figuren in Command & Conquer Renegade sind dafür konsequent gut modelliert und texturiert. Die Detailfülle überzeugt, und die Animationen sehen schön und realistisch aus. Im Gesamten überwiegt der positive Teil der Grafik.


Der Sound:

Die Entwickler haben bei der Soundkoulisse ganze Arbeit geleistet. Rundum hören sich die Waffen, das Brummen der Vehicle, sowie die actionlastige Atmosphäre sehr glaubwürdig und stimmungsvoll an.


Action pur / die Missionen:

Auf einer Insel ist noch alles friedlich, als Sekunden später plötzlich Schüsse fallen. GDI Boote zischen an uns vorbei, legen am Ufer an. Schwer bewaffnete Truppen springen heraus, feindliche Verteidigungsanlagen ballern aus allen Rohren. Comanche Hubschrauber fliegen über unseren Köpfen hinweg und nehmen alles unter Beschuss, da rückt auch schon unsere Helikopter an und liefern neue Truppen, doch beim Wegfliegen trifft die gegnerische Flak den Heli und er stürzt nur wenige Meter neben uns ab. Nun rennen wir mit C4 beladen zu den Geschütztürmen, vor uns enttarnt sich ein Stealth Panzer, doch gerade noch zischt die Rakete eines Kameraden über unseren Kopf vorbei und zerstört den Panzer. Nun sprengen wir die Türme in die Luft und nehmen schliesslich das gesamte Ufer ein.
Genau so spannend sind die insgesamt zwölf Missionen in Command & Conquer Renegade durchweg. Da es von Gegnern immer nur so wimmelt, wird die Mission zum reinsten Ballerspaß. Langeweile kommt dabei aber nie auf, da stets ein gewisser Teil Abwechslung vorhanden ist. So fahren Sie auch mal mit dem Panzer durch ein feindliches Dorf, oder sind in unterirdischen Bunkern unterwegs.
Ein primäres Ziel ist in jedem Auftrag vorhanden. Zum Beispiel kann dies die Sprengung eines Hauptrechners sein, oder die Befreiung von Gefangenen. Die sekundären Ziele sind nicht notwendig, um die Mission erfolgreich zu beenden, erleichtern Ihnen beim Lösen aber oft das Leben. Wenn Sie zum Beispiel einen Heli Landeplatz ausschalten, haben Sie später keinen Ärger mehr mit Comanches. Dann gibt es noch tertiäre Ziele, welche rein als eine Art Fleißaufgabe dienen.
Je nach Schwierigkeitsgrad sind Sie pro Einsatz schonmal gute ein bis zwei Stunden unterwegs. Speichern können Sie zu jedem Zeitpunkt, ärgerlich hingegen ist die lange Ladezeit. Selbst bei "Schnellladen".


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