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Command & Conquer: Operation Tiberian Sun - Der schlechteste Teil der S... - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Command & Conquer: Operation Tiberian Sun - Der schlechteste Teil der S... - Leser-Test von CONQUEROR
Command & Conquer 3: Tiberian Sun ist praktisch der zweite Teil, der von der Tiberium-Zeit handelt. Er spielt einige Zeit nach Command&Conquer 1: Der Tiberiumkonflikt. Die Bruderschaft ist nicht mehr was sie mal war. Kane, ihr charismatischer Anführer (gespielt von Joseph Kucan) ist tot. Ein von der GDI unterstützter Machthaber regiert in der Bruderschaft. Da taucht ein junger Commander auf und die Ereignisse überstürzen sich, als er seiner Hinrichtung entgeht und untertaucht. Währenddessen machen sich der GDI-Commander MCNeil und seine Getreuen auf den Weg, um die Welt einmal mehr vor der Bruderschaft zu retten. Dazu gibt es allen Grund, denn Kane ist plötzlich wieder aufgetaucht und der General der GDI (gespielt von James Earl Jones) ist in höchster Sorge. Soviel zur Vorgeschichte. Im Spiel übernehmen sie entweder die Rolle des GDI-Commanders MCNeil und müssen die Welt vor Kane und seinen wahnsinnigen Plänen retten. Als NOD-Scherge versuchen sie hingegen Kanes Pläne so gut wie möglich in die Tat umzusetzen und die Welt in ein neues Tiberium-Zeitalter zu führen... Die Grafik des dritten Teils ist nicht gerade berauschend. Hauptunterschied zum zum 2en Teil sind die vielen Höhenstufen, die z.B. Hügel oder Senken erlauben. Ansonsten präsentiert sich das Spiel recht unspektakulär, auch wenn sich ab und zu ein recht eindrucksvoller Ionensturm einschaltet. Dieser ist auch von spielerischer Bedeutung, da Hightech-Systeme wie Antigravantriebe plötzlich nicht mehr funktionieren. Während das Spiel recht gut zu schaffen ist, gibt es im Multiplayermodus vor allem ein Problem: NOD ist vollkommen überstärkt. Die Bruderschaft verfügt über die Möglichkeit, komplette Stützpunkte zu tarnen. Während die GDI ihren Ionenwerfer wieder hat, hat NOD gleich 2 viel vernichtendere Waffensysteme. Die Streurakete ist höchst effektiv gegen Truppenmassierungen und einzelne Gebäude, während man nun sogar die Möglichkeit hat, mit Hilfe von Tiberium-Kraut eine Tiberiumrakete zu bauen, deren vernichtende, giftige Wolken der Schrecken jedes Gebäudes sind. Doch am vernichtendsten für die spielerische Balance ist die Nod-Artillerie. 5-6 dieser mördersich überstärkten Geschütze legen eine ganze Basis in Schutt und Asche. Die GDI bekam einige nette Einheiten wie den Orca-Bomber und den netten aber spielerisch weniger praktischen Mammut spendiert, die die Balance aber nicht retten können. Eigentlich schade... der innovative Welteroberungsmodus übers Internet verliert so viel von seinem Reiz. Natürlich gibt es auch positive Seiten: Die Kampagne ist wieder spannend, einige Namhafte Schauspieler wurden für die durchaus guten Videos verpflichtet, wobei das GDI-Endvideo hierbei aus dem Rahmen fällt. Die Synchronisation verlief allerdings nicht ganz so erfolgreich. So klingt Kane in der dt. Version viel zu harmlos. Das Missionsdesign ist soweit auch in Ordnung, wobei man eines noch sagen muss: Von den allseits bekannten Sreenshots mit den riesigen Explosionen etc. entspricht kaum einer der Grafik im fertigen Spiel. Äusserst schade, da sich viele wohl schon auf eine derartige Prachtoptik gefreut haben. Insgesamt ist C&C3 gutes Mittelmaß, kann jedoch keinesfalls die Erwartungen erfüllen die man hier angestellt hat. Man hat das Spiel praktisch totgehypet.
FAZIT: Eingeschränkt empfehlenswert.

Anmerkung: Mittlerweile ist die Missions-CD "Feuersturm" erschienen, die 2 neue Kampagnen, neue Einheiten und Verbesserungen der Einheiten usw. enthält, jedoch auch wieder Probleme mit der Spielbalance hat. FAZIT: Eingeschränkt empfehlenswert

Negative Aspekte:
Schlechte Grafik, scheiß Ende auf GDI-Seite

Positive Aspekte:
Spannend

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 6.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 7/10
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