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Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 - Hmmm... - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 - Hmmm... - Leser-Test von CONQUEROR
Die Welt kommt nicht zur Ruhe ! Gerade hat man sich mit den Russen verständigt und einen friedlichen Premier eingesetzt, da entpuppt sich dieser auch schon als Psychopath und fällt Kurzerhand in den USA ein. Zum Auftakt der Invasion zerbröseln die Russen die Freiheitsstatue. Das kann natürlich kein richtiger Amerikaner auf sich sitzen lassen und so geht es einmal mehr auf in den Krieg. Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 hat vor allem einen großen Unterschied zu seinem Vorgänger: Es ist nicht ganz ernst gemeint. Das fängt bei den Darstellern der Videos an. Alle wirken stark überdreht und extrem Klischeehaft. Der amerikanische Präsident ist Aalglatt, der russische Premier dick und mit starkem Akzent sprechend. B-Movie Darsteller Udo Kier wurde für die Rolle des Yuri, dem Berater des Premiers verpflichtet. Das Kriegsgerät wirkt stark trashig und unwirklich. Da greifen die Russen mit trainierten Octopussen an, die Alliierten werfen ihr Kampfdelphine in die Schlacht und PSI-begabte Soldaten wanken übers Schlachtfeld. Die riesigen Kirov-Luftschiffe mit ihren nicht minder großen Bomben sind sicher auch nicht das Nonplusultra der realistischen Kriegsführung. Natürlich ist es Geschmackssache und nicht jeder wird diesen Trash mögen, doch davon abgesehen sind die Einsätze spannend, genauso die Handlung und die Videos sind auch wieder von guter Qualität. Spielerisch gibt es einige Neuerungen. So können sich Soldaten nun in Häusern verschanzen (man sieht das von aussen durch vernagelte Fenster und Stacheldrahtverhaue) und bieten so auch dem stärksten Panzer Paroli. Desweiteren lassen sich einige Einheiten kontern. Die Prisma-Panzer der Amerikaner machen mit Gebäuden fast augenblicklich kurzen Prozess, auch Männer sind kein Problem. Nur gegen Fahrzeuge sieht der Panzer alt aus. Die Einheiten gewinnen übrigens mit der Zeit an Erfahrung und werden so noch vernichtender. Öfters stehen auf Karten mal ein paar neutrale Gebäude herum, die von einem Pionier eingenommen werden können und dann als Reperaturwerkstatt oder ständige Geldquelle dienen. Auf ihrer Reise durch die Kampagne sind sie an vielen berühmten Orten im Einsatz. New York, Washington und sogar Moskau stehen auf dem Reiseplan. Obwohl der Schwierigkeitsgrad teils recht happig ist, ist das Spiel dennoch recht kurz. Profis werden nicht sehr lange benötigen um jeder der beiden Seiten einmal zum Sieg verholfen zu haben. Grafisch ist das Spiel besser als sein Vorgänger, jedoch hinkt das Erscheinungsbild moderneren Spielen wieder etwas hinterher. Der Soundtrack ist sehr gut gelungen und bietet, wie auch schon in den anderen Teilen, fetzigen Industrial-Soundtrack. Der Multiplayermodus ist allerdings ein zweischneidiges Schwert. Zum einen überzeugt das Spiel durch unterschiedliche Nationen mit Spezialeinheiten. Zum anderen sind die Spezialwaffen stark überstärkt und reißen Meist die Halbe Basis des Gegners außeinander. Hat man diese aktiviert, läuft es meist darauf hinaus, möglichst schnell an eine solche zu kommen und den Gegner damit zu vernichten. Einige Schnitzer in der Einheitenbalance sind ebenso nicht gerade erfreulich, wie die meiner Meinung nach überstärkte Spinnendrohne zeigt. Der Welteroberungsmodus übers Internet hingegen ist recht nett.
Mittlerweile ist das Spiel schon älter und dementsprechend billiger erhältlich. Wer also auf Trash steht und sich an ungewöhnlichem Einheiten oder Handlungen nicht stört, kann unbesorgt zugreifen. FAZIT: Eingeschränkt empfehlenswert.

Negative Aspekte:
Überdreht

Positive Aspekte:
lustig, spannend

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 7/10
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