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Cold Blood: Gefoltert. Verraten. Allein. - Leser-Test von Ravenous


1 Bilder Cold Blood: Gefoltert. Verraten. Allein. - Leser-Test von Ravenous
Gefoltert. Verraten. Allein.

„John Cord war früher Regierungsagent. Doch jetzt sitzt er im Gefängnis und versucht die Splitter seiner Erinnerung wieder zusammenzusetzen, bevor seine Bewacher sie ihm gänzlich rauben können. Die politische Weltlage ist explosiv, und irgendwo in Cords Gedächtnis befindet sich der Schlüssel zur Freiheit für die ganze Menschheit...“

So kündigt Revolution Software / Sony diesen „Film Noir“ – Thriller auf dem Cover an. 2000 erschienen, wird dieser USK16 – Titel auf 2 CD’s präsentiert.

Nun gut. COLD BLOOD ist ein Abenteuerspiel, welches in der Erinnerung dieses MI6-Agenten J. Cord spielt.

Dieser findet sich am Anfang (Intro) verletzt und verzweifelt in einer Gefängniszelle wieder, um seine geistige Gesundheit kämpfend. Von wem, und vor allem warum er verraten wurde... daran hat er keine Erinnerungen mehr. Das Adventure nimmt seinen Lauf, indem Cord versucht, durch Fragmente das Geschehene zu erklären, man spielt die Ereignisse bis zu Cord’s Verhaftung nach. Man rekonstruiert, damit Cord seine Lage – gefangen hinter den feindlichen Linien – einschätzen kann. Um voranzukommen, muß man lernen, wie John Cord zu handeln, zu denken und zu kämpfen.

Die Steuerung ist relativ komplex – man kann zwischen „Charakter relative“ (personenbezogen) und „Screen relative“ (bildschirmbezogen) wählen. Mit der X-Taste kann man mit Gegenständen interagieren oder Dinge untersuchen. Mit der Dreiecktaste wird das Inventar aufgerufen. Die Kreistaste ist für Angriff zuständig, die Schultertasten sind mit strafen, Ducken, Rennen und Angreifen / Waffeziehen belegt.

So schleicht man sich durch eine riesige Basis, schaltet Wachen aus, befragt angestellte Personen und holt sich Informationen mit dem sogenannten REMORA – ein Hightechcomputer in Form einer Arbanduhr mit Infrarot-verbindung - von feindlichen Computerterminals, welche miteinander kommunizieren und auch als Datenbanken dienen.

Primär gilt: Nicht auffallen (jede Schiesserei lockt sofort jede Menge Nervlinge an), mit Leuten behutsam zu sprechen, um weitere Hinweise zu bekommen; mehr oder weniger knifflige Rätsel lösen und – Überleben.
Nach jedem Ableben jammert unser inhaftierter Held zu sich selber, nein, so könne es nicht gewesen sein.
Irgendwie logisch.

Die Grafik ist zwar eigenwillig, aber als gut zu bezeichnen. Hin und wieder wird das Geschehen unübersichtlich, da die Spielfigur in bestimmten Spielszenen sehr klein dargestellt ist. Dafür ist das Ganze mit relativ vielen, gut gelungenen Filmszenen angereichert (aha, deshalb 2 Silberlinge...)

Über eine exakte Durchspieldauer kann ich nichts sagen, da ich das Spiel nie beendet habe. Ich hatte ein wenig zuviel „Syphon Filter“ und „MGS“ erwartet, und wurde enttäuscht. An keines dieser Titel kommt – nicht mal ansatzweise - COLD BLOOD heran.

Was aber wiederum nicht heissen soll, daß das Spiel bescheuert ist. Friedlichen, strategischen Rätselratern sei es wärmstens empfohlen. Es sind auch ein paar Actioneinlagen enthalten. Vom Stuhl haut es jedoch nicht.

Negative Aspekte:
Mich hat es sehr schnell gelangweilt...

Positive Aspekte:
Interessante Spielidee, gute Grafik und gelungene Zwischensequenzen

Infos zur Spielzeit:
Ravenous hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Ravenous
  • 6.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 5/10
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