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Codename: Outbreak - Geiler Ego-Shooter - Leser-Test von Ninja


1 Bilder Codename: Outbreak - Geiler Ego-Shooter - Leser-Test von Ninja
Dieses Spiel von Virgin und GSC Game World ist wirklich ein super Ego Shooter.
In den 14 Missionen gilt es die verseuchte Anlage zu infiltrieren, Beweise zu sammeln, Wissenschaftler zu retten und mutierte Gegner auszuschalten.

Im Spiel selbst kann man entweder direkt zwischen den Truppenmitgliedern hin- und herschalten oder sie mit vier Befehlen zum Feuern, Vorrücken, Stellung halten oder Munition sparen animieren. Das klappt auch ganz gut, doch stellenweise haben die Soldaten Probleme, dem Spieler durch enge Lüftungsschächte zu folgen und müssen erst von Hand ans Ziel geleitet werden.
Dieses Spiel unterscheidet sich zwar nur im Detail, doch die Multifunktionsgeräte verwandeln sich auf Knopfruck in ein Schrotgewehr, eine Laserwumme, eine Scharfschützen-Flinte oder ein MG. Zusätzlich lassen sich noch Leuchtkugeln, Raketen, Minen und Granaten verböllern. Der stets verfügbare Zoom-Modus ist dabei nicht gerade neu, wohl aber das eingebaute Richt-Mikrofon, das weit entfernte Töne verstärkt und somit eine eventuelle Feindortung erlaubt. Auch Holoprojektoren, Nachtsichtgeräte oder Tarnkappen gab es schon mal, doch solche Spielzeuge versprechen speziell im Multiplayer-Modus viel Abwechslung.
Die verschiedenen Einsatzgebiete in Amerika, Bolivien oder Russland können sich dabei immer sehen lassen, denn die Lokationen sind weiträumig, schön texturiert und großzügig mit Bäumen, Sträuchern und Gebäuden ausstaffiert. Auch das Innenleben der Bunker, Laboranlagen und Abschuss-Rampen ist gut gelungen, in der Regel aber auch feindverseucht: Allerorts lauern mutierte Soldaten und Polizisten sowie recht bekannte Alien-Eier, die beim Näherkommen ihre flinke Brut ausspeien. Vorteil durch Technik: Wer das Licht ausballert, kann sich hinterher via Nachtsichtgerät durchkämpfen und ein Sprung durch eine zerdepperte Scheibe kürzt manchen Fußmarsch ab. Die wirklichen Knackpunkte des Spiel kristallisieren sich allerdings erst später heraus: Selbst auf der Spielstufe "Normal" wird man schon aus großer Distanz heraus von den vielen Scharfschützen unter Feuer genommen oder mit Raketen beharkt. Will man die Angreifer dann selbst ins Visier nehmen, ist das bewegliche Ziel gerade mal fünf Pixel breit! Kein Wunder, dass da schnell die Munition knapp wird! Doch selbst wenn man gerade von einem Angreifer mit Feuergarben eingedeckt wurde, trägt er bei der anschließenden Plünderung plötzlich nichts mehr bei sich. Erschwerend kommt hinzu, dass sich pro Level nur eine Handvoll Schmerzmittel finden, mit dem sich die Recken wieder etwa aufpeppen lassen. Und falls einer der Begleiter ausfällt, muss man bis zum Ende der Mission warten, um einen Ersatz zu rekrutieren. Auf der Haben-Seite trifft man auf drei abwechslungsreiche Multiplayer-Modi für bis zu 16 Marines, die sich alternativ auch die komplette Story vornehmen können. Beim Sound gibt es ebenfalls kein Grund zur Klage, schließlich bietet er atmosphärische Effekte, passenden Musikbegleitung und deutsche Sprachausgabe. Das Spiel ist das Spiel technisch ordentlich gemacht und kann es durchaus mit den Konkurrenzprodukten aufnehmen, doch aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades soll es hier nur Profis vorbehaltlos empfohlen werden. Einsteiger sollte sich erst mit ähnlich gelagerten Spielen wie "Hidden and Dangerous" befassen, bevor sie sich der Alien-Invasion stellen. Als Vertreter der Quick-Save-Generation brachten mich die vielen Scharfschützen wirklich in Bedrängnis: Als ich routinemäßig abspeicherte, stellte ich fest, dass sich mein Begleitmarine Sekundebruchteile zuvor eine Kugel eingefangen hatte! Fortan musste ich die endlos scheinende Mission allein abschließen und die unzähligen Tode nagten mehr an meiner Motivation als eine hungrige Maus an einer Käserinde.
Dieses Spiel sind für Anfänger weiniger geeignet. Man sollte sich schon etwas mit solchen Spielen auskennen !! Aber ansonten ist es wirklich super.

Negative Aspekte:
Manche schwere Mission ist zu verzweifeln

Positive Aspekte:
die Grafik

Infos zur Spielzeit:
Ninja hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Ninja
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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