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Clive Barker's Undying: Guter Horror-Shooter - Leser-Test von harhuettne


1 Bilder Clive Barker's Undying: Guter Horror-Shooter - Leser-Test von harhuettne [Quelle: PC Games]
Undying ist einer der wenigen Horrorshooter, die in der letzten Zeit erschienen sind, und weil ich solche Spiele sehr gern spiele, habe ich natürlich sofort zugegriffen. Man spielt in Undying Patrick Galloway und reist zu einem alten Kameraden, den man noch vom 1. Weltkrieg kennt, nach Irland, um ihm dabei zu helfen, böse Mächte aus seinem Wohnsitz zu vertreiben.

Die ganze Geschichte spielt sich in den 20er Jahren ab, man ist also mit entsprechenden Waffen ausgerüstet. Beim Eintreffen am großen Herrenhaus von Jeremiah Covenant, so heißt der alte Kumpel, ist man lediglich mit einem grün fluoreszierenden Stein ausgerüstet, mit dem man die Gegner nicht töten, sondern nur zurückschleudern kann.

Dieser vermeintlich unwichtige Stein erweist sich im Spiel jedoch noch als sehr wichtig. Außerdem ist man von Beginn an schon mit einem 6-Schuß Revolver ausgerüstet, den man entweder mit normalen Bleigeschossen oder mit Silberkugeln laden kann, die gegen magische Feinde wirkugsvoller sind. Im weiteren Spielverlauf findet man noch die tibetanische Kriegskanone, mit der man Eisbrocken verschießen kann, um die Gegner zu lähmen, außerdem gibt es noch eine Sense, mit der man die Gegner im Spiel regelrecht massakrieren kann, man kann damit also Körperteile wie Kopf, Arme und Beine abtrennen.

Es steht dem Spieler auch noch eine Schrotflinte zur Verfügung, die entweder eine Schrotpatrone oder gleich zwei auf einmal abfeuert. Außerdem kann sie mit Brandpatronen geladen werden, so daß die Gegner verbrennen. Eine Speerkanone gibt es auch noch, damit kann man einen Speer auf den Gegner abfeuern, aber das Nachladen dauert so lang, daß man mit dieser Waffe schon mal in Schwierigkeiten kommen kann.

Mit den Molotow-Cocktails kann man versuchen, die Gegner in Brand zu setzen, aber dafür muß man erstmal treffen, was bei den sehr beweglichen Gegnern gar nicht so einfach ist. Leider wollen mir die anderen Waffen nicht mehr einfallen, aber die meisten habe ich genannt.

Das besondere an Undying ist die Tatsache, daß man beidhändig gegen die Gegner vorgehen kann. Mit der linken Hand feuert man grundsätzlich die normalen Waffen ab, mit der rechten kann man magische Zauber beschwören, die verschiedene Wirkungen haben.
Beispielsweise kann man sich damit einen Schutzschild erschaffen, explosive Totenköpfe herbeizaubern und auf die Gegner losrasen lassen, tote Gegner erwecken, so daß sie auf der Seite des Spielers weiterkämpfen und vieles mehr. Anfangs ist die Steuerung etwas kompliziert, da man die Standard-Waffen oft mit einem Zauber kombinieren muß, aber man wird relativ schnell mit diesem System vertraut.

Undying ist in fünf Quests unterteilt, in denen es gilt, jeweils eins der vier Geschwister von Jeremiah Covenant auszuschalten, die gestorben sind und als Untote wiedergekehrt sind. Als erstes muß man Lizbeth an den Kragen, was sich noch relativ einfach gestaltet, dann muß man es mit Ambrose aufnehmen, der ohne die richtige Taktik schon relativ schwer zu besiegen ist.

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