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Clayfighter 63 1/3: Miese Schlacht! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Clayfighter 63 1/3: Miese Schlacht! - Leser-Test von Cubey
Mit Clayfighter 63 1/3 verbinde ich nicht nur eine Geschichte. Damals hab ich es mir gekauft, weil ich die SNES-Version des knetigen Prügelgames schon recht amüsant fand, aber die N64 Variante ist dagegen eher ein abschreckendes Beispiel. Den ersten Minuspunkt bekommt es bereits dafür, dass es sauteuer war. Ich durfte damals um die 150DM dafür abdrücken. Als ich es dann einmal meinem Kumpel ausgeliehen habe, kam irgendwann die Nachricht, dass etwas Schlimmes passiert wäre. Er hatte Streit mit seiner Mutter und die nahm in ihrer Wut einfach das N64 und hat es unsanft gegen die Wand geworfen. Dreimal dürft ihr raten welches Spiel drin war. Genau! Mein Clayfighter 63 1/3. Was nun passiert ist, kann ich bis heute nicht verstehen. Seine Mutter hat mich gefragt, ob ich das Geld oder lieber wieder das Spiel hätte und ich nahm doch tatsächlich wieder das Spiel. Wie konnte ich denn nur so dumm sein? Damals fand ich es halt noch gut, weil es noch neu war, aber trotzdem.
Die Geschichte ist aber noch nicht zu Ende, denn später hab ich in einer Anzeige gelesen, dass jemand Turok 2 (englische Version) gegen Clayfighter 63 1/3 tauschen wolle. Ich rief an und die Frau am anderen Ende erklärte mir, dass es für ihre Söhne zu brutal wäre. Obwohl ich bereits die deutsche Version von Turok 2 hatte, hab ich den Tausch gemacht und heute bin ich froh darüber.

Das Spielprinzip an sich ist ja schon ganz witzig, denn man muß sich mit Knetfiguren duellieren. Was für Characktere einem da zur Verfügung stehen ist ja noch recht beachtlich, denn so gibt es einen Schleimklumpen, Blob, einen verrückten Clow, Bonker, einen Killerhasen, ein Gespenst und natürlich den bekanntesten Regenwurm in der Videospiel-Szene, Earthworm Jim. Besonders witzig ist aber der kleine, abgefahrene Medizinmann. Er hat ein Gummihuhn und einen magischen Stock als Bewaffnung. Was er damit alles anstellen kann ist ziemlich verblüffend. Überhaupt ist es sehr interessant, wieviele Attacken die einzelnen Figuren so drauf haben. Der Kamikaze Koch hat mit seinen Pfannen weitaus mehr zu bieten, als Essen zubereiten und Blob kann sich selbst zu einer Vielzahl von Gegenständen transformieren. Das reicht vom Amboss, zum Flugzeug, über einen Hammer, bis hin zum Schuh, mit welchem er ganz gezielt in gewisse Körperteile seiner Gegner tritt. Das kann weh tun!

Die Spielmodi sind nicht gerade in überragender Zahl vorhanden, denn so steht einem als Hauptmodi das Turnier und der 2 Player Mode zur Verfügung. Neue, innovative Ideen sucht man hier vergeblich.

Eines ist aber dennoch sehr positiv und das ist die Tatsache, dass die Levels zerstörbar sind. Wenn es einem gelingen sollte seinen Gegner durch die Türe einer Hütte zu schlagen so spielt sich das Geschehen dann plötzlich im Inneren ab. Dort gibt es häufig sogar noch die Mögichkeit, den Gegner durch den Boden oder die Decke zu prügeln, sodass man während einem Match nicht selten mehrere Szenarien besuchen darf.

Grafisch ist Clayfighter absolut schlecht. Die Figuren sind mies, die Hintergründe wenig spektakulär und auch die Effeckte könnten überarbeitet werden. Auch der Sound läßt sehr zu wünschen übrig, denn meist nervt die Musik, wobei sie eigentlich das Gegenteil bewirken sollte.

Fazit: Wenn man das Spiel für 10DM (5€) angeboten bekommt, kann man es sich nochmal überlegen, aber sonst solte man lieber die Finger davon lassen. Ich bin nur froh, dass ich es getauscht habe, denn es wird einfach zu schnell langweilig.

Negative Aspekte:
Miese Grafik, schlechter Sound

Positive Aspekte:
Zerstörbare Levels

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 5.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 4/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 6/10
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