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Civilization 2: Rundenstrategie vom Feinsten - Leser-Test von soldier79


1 Bilder Civilization 2: Rundenstrategie vom Feinsten - Leser-Test von soldier79
Spiel:
Ziel des Spiels ist es die noch unbekannte Welt, da zufallsgeneriert, mit Städten zu besiedeln. Zu Beginn kann man die Größe der zu generierenden Karte bestimmen und somit die Spielzeit im groben selbst festlegen. Nachdem man sich für ein Volk und einem architektonischen Baustil der Städte entschieden hat kann es auch gleich losgehen.
Das steht man nun Mutterseelenallein auf einem bestimmten Kartenausschnitt und sucht sich einen schönen Platz zur Gründung seiner ersten Stadt. Hierzu beginnt man mit einem Siedler, die erste Einheit im Spiel. Geeignete Plätze sind am Terrain zu erkennen. Ist genügen Wiese oder Wasser für die Nahrungsmittelproduktion vorhanden? Gleichzeitig sollte auch die industrielle Produktion nicht zu kurz kommen, hierzu benötigt man vor allem Wald und Hügellandschaften.
Eine ausreichende Nahrungsmittelproduktion läßt die Städte schnell wachsen, was wiederum eine höhere Anzahl von Arbeitskräften bedeutet.
Von industrieller Produktion kann man eigentlich nicht genug bekommen, alle Einheiten und Stadtverbesserungen die im Laufe der Zeit gebaut werden sind damit zu errichten.
Der Handel ist wichtig für die Staatsfinanzen, so müssen die Stadtverbesserungen unterhalten werden und bei mangelnder industrieller Produktion kann man mit Geld ein wenig nachgeholfen, damit die Einheiten schneller gebaut werden. Auch für die Forschung und für die Versorgung der Bevölkerung mit Luxusartikel ist der Handel wichtig. Hierzu benötigt man Gewässer und Gebiete mit Strassen.
Zu allererst sollte man die noch nahezu unbekannte Welt mit Siedlern erforschen und neue Städte bauen.
Mit der Zeit wächst also die Zivilisation heran wobei man immer wieder an die Grenzen stößt. Ab einer bestimmten Anzahl von Bürgern wird z. B. ein Aquädukt zwingend benötigt, da ansonsten die Stadt auch bei ausreichender Nahrungsmittelversorgung nicht wachsen kann.
Dafür gibt es die Forschung. Je mehr Geld in die Forschung fließt je schneller werden neue Entwicklungen gemacht. Man selbst entscheidet nach jeder weiteren Entwicklung wo seine Präferenzen liegen. Möchte man z. B. neue Welten entdecken sollte man schnellstmöglich die Seefahrt erforschen damit man in Christoph Kolumbus-Manier auf Entdeckungsreise gehen kann.
Möchte man militärisch vorwärts kommen versucht man eben mit Hochdruck Schießpulver zu entwickeln um Musketiere bauen zu können, während die Gegner vielleicht noch mit der Keule durch die Gegend ziehen. Es gibt dermaßen viele taktische Finessen das man sie an dieser Stelle nicht alle aufzählen kann.
Am Besten ist man macht alles gleichzeitig, an der einen Stelle verbessert man durch Strassen und Bewässerung die Infrastruktur, an den Randgebieten der Zivilisation setzt man eher auf die Entwicklung militärischer Einheiten.
Neben den Stadtverbesserungen, die u. a. zur Erhöhung der industriellen Produktion, des Handels, der Bürgerzufriedenheit, der Verbesserung militärischer Einheiten usw. beitragen kann man auch noch von Zeit zu Zeit richtige Großprojekte in Form von Weltwundern starten. Diese sind wirklich langwierig zu bauen, lohnen sich aber in den meisten Fällen. Z. B. zählen die Pyramiden als Kornspeicher in jeder Stadt der Zivilisation, d. h. daß an ab jetzt nur noch die Hälfte an Nahrungsmittel produzieren muss um seine Städte wachsen zu lassen. Die Große Mauer zählt in jeder angeschlossenen Stadt als Stadtmauer, d. h. jede militärische Einheit bekommt innerhalb dieser Städte einen Verteidigungsbonus.
Irgendwann ist es nicht zu vermeiden, daß man auf andere Zivilisationen trifft die mehr oder weniger hochentwickelt sind und die natürlich ebenso wie man selbst ein Ausdehnungsbestreben haben.
Hier entscheidet es sich wie man weiter im Spiel vorankommen will.
Möchte man die unliebsamen Nachbarn mit militärischer Stärke in die Knie zwingen oder eher diplomatisch vorgehen, oder Handel treiben und sich in anderen Gefilden umgucken. Alles ist möglich, es ist einem Selbst überlassen. Und vor allem, mit beiden Methoden kommt man zum Sieg, denn ob als kriegerischer Diktator oder friedliebender Herrscher, man kann durch wissenschaftlichen Vorsprung gewinnen indem man einen fernen Planeten besiedelt oder durch die Alleinherrschaft auf unserer Welt.

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