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Chu Chu Rocket: Press Start Button ! - Leser-Test von Payne


1 Bilder Chu Chu Rocket: Press Start Button ! - Leser-Test von Payne
Chu-Chu Rocket, praktisch das erste Multiplayer Spiel für die Dreamcast. Im folgenden Review kürze ich es mit CCR ab.

CCR erschien im Jahre 2000, wie schon erwähnt für die Dreamcast, in Europa und wurde später dem Dreamcastgrundpaket beigelegt. So erhielt auch ich mein CCR. Chu-Chu Rocket stammt direkt vom "Sonic Team", SEGAs eigenes Entwicklerteam, die, wie der Name schon vermuten lässt, auch die Sonic-Reihe programmierten.

Wie es sich für ein Konsolen-Knobelspiel gehört, sind die Regeln relativ simpel gehalten. Ziel ist es einfach die Mäuse vor den Katzen zu retten. Die Mäuse muss der Spieler in eine/mehrere Rakete(n) bekommen, bevor die Katzen die Mäuse erreichen. Nun gibt es aber verschiedene Spielemodi:

CCR kann mit bis zu 4 menschlichen Spielern (auch übers Internet) gespielt werden, selbstverständlich kann der Computer anstelle dieser eintreten. Wahlweise Jeder gegen Jeden oder in Teams. Auf dem TV wird ein Schachbrett (9x12 Felder) angezeigt, auf denen die Mäuse, Katzen und weitere Extras aus bestimmten Punkten hervorkommen. Weiterhin findet man noch löcher wo die Mäuse/Katzen reinfallen können, die Raketenstartplätze der einzelnen Spieler und Wände, die die Richtung der Mäuse/Katzen verändern: Diese laufen wie Lemminge sturdoof gegen die Wand. Wenn sie die erreichen drehen sie sich nach rechts und versuchen weiterzulaufen. Der Spieler muss nun soviel wie möglich Mäuse und möglichst keine Katzen in seine eigene Rakete bekommen. Dazu setzt er mit den rechten Buttons des Gamepads Nord/Süd/Ost/West-Felder, die die Laufbahn der möchtegern-Lemminge verändert, wodurch der Spieler diese zu seiner Rakete steuern kann. Diese 4 Felder verschwinden nach einer Weile und müssen neu gesetzt werden. Setzt man ein fünftes, so verschwindet das erste. Wer die meisten Mäuse bekommt, gewinnt die Runde und die nächste beginnt, bis es einen Gewinner gibt. Erschwert wird die ganze Sache noch durch die Tatsache, dass der Gegner nebenbei versucht die Katzen von seiner eigenen Rakete abzulenken, um diese den anderen Spielern unterzujubeln, bzw seine Felder so setzt, dass der/die anderen Spieler möglichst wenig Mäuse bekommen.

Interessant wirds auch beim Puzzle Mode (1 Spieler):
Der Spieler hat eine begrenzte Anzahl an Feldern und muss mit diesen alle Mäuse zur Rakete lenken, wobei die Rätsel und der/die Weg(e) zum Ziel immer schwieriger werden. Neue Rätsel lassen sich mit einem Editor, der im Menü anwählbar ist, erstellen und per VMU oder Internet mit Gleichgesinnten austauschen.

Was bei DC-Spielen oft zu finden ist, hat auch CCR: Einen 50- bzw. 60 Hz Modus. Im Letzteren läuft das Spiel mit derselben Geschwindigkeit wie im japanischen Original und flimmert weniger. Die Grafik ist simpel gehalten. Comic Grafiken sind das Markenzeichen von CCR. Einzig die Endsequenzen sind simple 3D-Szenen, was jedoch nicht weiter stört, da ja bekanntlich 3D nicht gleich gut/besser ist ;)

Zum Sound gibt es nicht viel mehr zu sagen: Passende Hintergrundlieder findet man überall im Spiel, ob im Menü, im Spiel oder beim basteln von Puzzles. Die einzelnen Musikstücke kann man sich in den Optionen in Ruhe anhören.

Bedient wird das Spiel wahlweise mit dem Digitalsteuerkreuz oder dem Daumenstick des Gamepads. Felder werden mit den rechten Buttons gesetzt, pausiert mit der Start-Taste. Die L- & R-Trigger werden im Puzzlemodus für Stop & Start/schnellerer Ablauf benutzt.

Mein Fazit: Keine lange Spielzeit, aber mit CCR kann man witzige Multiplayersessions mit Freunden bzw. dem Computer haben !

Negative Aspekte:
keine allzulange Spielmotivation

Positive Aspekte:
Abwechslung zu den restlichen Actiongames

Infos zur Spielzeit:
Payne hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Payne
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 7/10
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