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Chrono Trigger: Fast perfekt! - Leser-Test von Andy1977


1 Bilder Chrono Trigger: Fast perfekt! - Leser-Test von Andy1977
Seit meiner Euphorie über Final Fantasy VI (siehe meinen Bericht) bin ich ein Fan von Square. Als sich die Berichte über eine Zusammenarbeit von Square und einigen Enix-Mitarbeitern (u.A. Akira Toryama) häuften, war meine Erwartungshaltung gegenüber Chrono Trigger extrem groß. Und sie wurden auch kaum enttäuscht: Auch wenn es nicht ganz so revolutionär wie Final Fantasy VI zu seiner Zeit war, so gehört Chrono Trigger ebenfalls zu den besten Spielen aller Zeiten.

Chrono ist ein ganz normaler Junge und lebt in einer mittelalterlichen Welt, die langsam aber sicher auch die Technik und Elektronik entdeckt. Die Zeitrechnung steht kurz vor dem ersten Jahrtausend und dies soll natürlich gebührend gefeiert werden. Ein riesiges Fest wird im Dorf organisiert und Attraktionen, die eine gewisse Jahrmarktatmosphäre ausstrahlen, werden aufgebaut. Mitten im Festtagsgetümmel rennt Chrono mit einem Mädchen namens Marle zusammen: Diese findet Chrono auf Anhieb sympathisch und hängt sich sofort an ihn dran, ohne ihm zu verraten, dass sie eigentlich Prinzessin Nadia heißt und die Tochter des derzeit regierenden Königs ist.
Beide treffen auf Lucca, Chrono's beste Freundin und eine intelligente Tüftlerin. Auch sie hat eine besondere Attraktion für die Feier gebaut: Einen Telepod. Doch als Marle diesen ausprobiert, reagiert ein um ihr Hals hängendes Amulett mit der Maschine und Marle verschwindet spurlos. Ein Zeitloch hat sich versehentlich geöffnet und Marle in eine andere Zeit gebracht. Chrono kann ihr durch das Zeitloch folgen und findet sich im Jahre 600 A. D. wieder. Die Zeitreise bringt sogleich ein Problem mit sich: Marle wird für die damalige Königin gehalten, aufgrund ihrer Verwandtschaft und der daraus resultierenden Ähnlichkeit. Die echte Königin ist jedoch zu jenem Zeitpunkt entführt worden und wird nach Marles auftreten nicht mehr vom König gesucht. Dadurch bringt der Entführer die Königin um, sämtliche Nachfahren würden nicht mehr existieren und Marle verschwindet vor Chronos Augen, kurz nachdem er sie in dem Schloß aus dem Jahre 600 A.D. gefunden hatte.
Dieses Mißgeschick zu lösen ist noch einfach und auch die Rückkehr in die Gegenwart gelingt dank Lucca, welche ebenfalls Marle und Chrono gefolgt ist. Sie hat inzwischen den 'Gatekey' erfunden hat, mit dem man Zeitreiselöcher beliebig nutzen kann.
Nach weiteren Verwicklungen (u.A. durch den König der Gegenwart, der glaubt, Chrono hätte Marle entführt und ihn deshalb einsperren läßt) finden die drei ein weiteres Zeitloch, eines, welches in die Zukunft führt. Die Erde gleicht dort einer Wüste, ist vollkommen zerstört und nur wenige Menschen haben überlebt. Grund für die Katastrophe ist Lavos, ein Wesen unbekannter Herkunft, welches scheinbar seit Äonen im Erdmittelpunkt lebt und im Jahre 2000 A.D. fast die komplette Erde zerstört.
Des Spielers Aufgabe ist es, dies zu verhindern. Dabei reisen Sie durch fünf Zeiten: Die Gegenwart (1000 A.D.), das Mittelalter (600 A.D.), die Steinzeit (65.000.000 B.C.), die Zukunft (2300 A.D.) und in eine Eiszeit (12.000 B.C.). Sie sammeln bis zu sechs Charaktere in Ihre Party, wobei Sie immer mit dreien gleichzeitig durch die Lande ziehen. Neben Chrono, Lucca und Marle können Sie noch Ayla (eine Frau aus der Steinzeit), Frog (ein in einen Frosch verwandelter Mann aus dem Mittelalter) und Robo (ein Roboter aus Zukunft) in Ihre Party aufnehmen. Weiterhin gibt es einen siebten Charakter, welcher sich nicht unbedingt im Laufe des Spieles Ihrer Gruppe anschließt. Über diesen möchte ich aber nichts erzählen, da besagte Person für ein paar Überraschungen in der Story sorgt.

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