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Chaser - Weitere Screenshots


1 Bilder Chaser - Weitere Screenshots
Das slowakische Entwicklerteam Cauldron arbeitet zur Zeit an einem Egoshooter namens "Chaser" und zu diesem PC-Spiel wurden jetzt wieder einige frische Screenshots veröffentlicht. Die Bilder stammen diesmal aus dem Multiplayermode des Spiels. Die selben Screeenshots findet man auch auf der offiziellen Chaser-Homepage und zwar in einer höheren Auflösung: www.chasergame.com/03_art_screenshots.htm
Auf der Seite gibt es natürlich auch die passenden Informationen, wobei man im Moment wohl keine anderen Neuigkeiten entdecken kann. Chaser wird auf der E3 vorgeführt und Fishtank Interactive möchte das Spiel noch in diesem Jahr veröffentlichen. Bei ToTheGame wird der 1. Oktober als Releasetermin genannt.
Chaser hat wie viele Egoshooter ein Science Fiction-Szenario zu bieten. Es geht genauer gesagt um das Ende des 21. Jahrhunderts. Die Welt ist mittlerweile ziemlich heruntergekommen, die Ressourcen wurden fast aufgebraucht und viele Menschen haben die Erde bereits verlassen um im Weltraum ihr Glück zu suchen (der Mars wurde schon einige Zeit vorher kolonisiert usw.). Auf der Erde lebt man gefährlich, allein schon weil zahlreiche Banden die halbverlassenen Städte kontrollieren. Der Held der Geschichte hat wie in vielen anderen Spielen sein Gedächtnis verloren (zumindest teilweise) und er muss gegen alle möglichen Leute kämpfen, die er eigentlich gar nicht kennt. Zu seinen Feinden gehören zum Beispiel Agenten, die Mitglieder der verschiedenen Gangs und einige Mafialeute und es geht eben auch darum, nach und nach herauszufinden was in der Vergangenheit passiert ist.
Das Ganze soll an einen spannenden Film erinnern und man bekommt unzählige abwechslungsreiche Schauplätze wie etwa die Marskolonie und verlassene Städte zu sehen. Die Puzzles sollen logisch aufgebaut sein und sie werden den Spielfluss angeblich nicht unterbrechen. Die Waffen basieren auf real existierenden Modellen und es gibt also keine übermäßig futuristischen Exemplare. Die Pistolen, Gewehre, Granatenwerfer usw. wurden lediglich leicht verbessert damit sie zum Szenario passen.
Die von Cauldron entwickelte CloakNT-Engine ist wohl vor allem auf Innenlevels ausgerichtet, aber es gibt auch ein paar kleinere Außengebiete. Die Entwickler sind besonders stolz auf die angeblich sehr realistischen Animationen und Gesichtsausdrücke der Charaktere. Die Figuren können zum Beispiel ohne weiteres gleichzeitig laufen, reden, mit dem Finger auf ein Objekt zeigen und den Kopf schütteln. Darüber hinaus gibt es genretypisch viele coole Spezialeffekte wie etwa zerbrechende Fensterscheiben.

Ceilans Meinung:
Die Screenshots sind teilweise sehr dunkel, weil in den Levels nur so wenige Lampen hängen (und die Multiplayer-Partie findet in diesem Fall eben nachts statt), aber man kann trotzdem einiges erkennen. Im Vergleich zu anderen Egoshootern sieht Chaser zwar nicht übermäßig beeindruckend aus (finde ich zumindest), aber die Grafik ist auch nicht wirklich schlecht. Am Arm des Helden kann man zum Beispiel einzelne Haare und Adern entdecken und die Umgebungen ind auch ganz okay. Die Hintergrundstory ist auf den ersten Blick nicht sonderlich originell (Held verliert sein Gedächtnis und wird dann gejagt), aber vielleicht gibt es ja doch noch ein paar Überraschungen. Angesichts der derzeitigen Egoshooter-Flut kann ich mir eigentlich nicht richtig vorstellen dass Chaser ein großer Erfolg wird, aber man sollte dem relativ unbekannten Entwicklerteam vielleicht trotzdem eine Chance geben.

Quelle: www.tothegame.com

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