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Chase the Express: Hochgeschwindigkeits-Terror - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Chase the Express: Hochgeschwindigkeits-Terror - Leser-Test von HALLofGAME
Gut geklaut ist besser, als schlecht entwickelt, das scheint das Motto von Sugar&Rockets bei der Entwicklung dieses Action-Aventures gewesen zu sein. Von Resident Evil über Syphon Filter bis hin zu Metal Gear Solid: Irgendwie findet sich von jedem Top-Titel etwas im Agenten-Abenteuer rund um den Hochgeschwindigkeitszug Blue Harvest wieder.

Der Blue Harvest ist ein extrem gesicherter und von NATO-Einheiten geschützter Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg von St. Petersburg nach Paris. An Bord befindet sich der französische Botschafter, 250 Gemälde und Einiges mehr, was Verbrecher und Terroristen anlockt, z.B. die "Knights of the Apocalypse", die passenderweise gleich noch einen atomaren Sprengsatz mitgebracht haben und jetzt ein milliardenschweres Lösegeld fordern.

Von den Begleitern hat nur Lieutenant Jack Morton den Terrorangriff noch einsatzbereit überstanden. Ein Rescue Team ist auf dem Weg, doch das dauert und ohne Jacks Unterstützung innerhalb des Zuges ist die Operation sowieso zum Scheitern verurteilt. Nichts Neues an der Action-Adventure Front also.

Morton's Steuerung entspricht weitgehend dem Üblichen, und bietet ein paar sehr praktische Fähigkeiten wie Anschleichen, Seitwärtsrolle und eine 180° Drehung. Dummerweise wird allerdings nur das Digitalkreuz unterstützt und die Zielerfassung ist ärgerlich ungenau ausgefallen.

Zum Glück sind die einfachen Fußsoldaten nicht sehr klug und haben praktisch kein Gedächtnis. Wirds mal ganz eng reicht weglaufen und später wiederkommen um Jacks Leben zu retten. Kein Entkommen gibt es vor den Boßgegnern. Manche sind einfach zu besiegen, andere hartnäckiger, zumindest die schlechte Zielerfassung ist immer auf ihrer Seite.

Optisch wird das Ganze in Echtzeit berechnet. Prima, denn so sieht auch wirklich alles aus, wie aus einem Guß. Einem recht grob aufgelöst und ziemlich unruhig wirkenden Guß allerdings! Das haben wir bei vielen Action-Adventures schon eindeutig besser gesehen, was leider auch für die etwas kantigen Figuren in den Zwischensequenzen gilt. Etwas unschön dürfte für manchen Spieler auch der Umstand sein, dass erschossene Terroristen sich einfach mal wieder in Luft auflösen, was in einem engen Zug aber vielleicht nachvollziehbar ist und auch in der US-Version nicht anders war.

Auch wenn es schon arg unrealistisch ist, was sich so alles in einem Zug von 16 Wagen Länge findet und abspielt, kann man Chase the Express einen gewissen Charme kaum absprechen. Allerdings ist das Spiel trotz 2 CD's mit insgesamt 7 verschiedenen Enden recht kurz geraten und kann locker an einem Nachmittag zum ersten Mal durchgespielt werden (und da hat man jeden Weg schon mindestens dreimal gemacht). Ein Spiel knapp über dem Durchschnitt, von dem ich auch einen zweiten Teil spielen würde, vorrausgesetzt Jack käme endlich aus diesem kleinen Zug heraus!

Negative Aspekte:
Grafik und Umfang dürften besser sein

Positive Aspekte:
Shootouts in engen Zugabteilen

Infos zur Spielzeit:
HALLofGAME hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    HALLofGAME
  • 6.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 7/10
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