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Chase: Hollywood Stunt Driver im Gamezone-Test


1 Bilder Chase: Hollywood Stunt Driver im Gamezone-Test

Chase ist eine junge Frau die in die Fußstapfen ihres erfolgreichen Vaters treten will, indem sie versucht die beste Stuntfrau Hollywoods zu werden. In ihre Person, sowie drei weitere Stuntmans, schlüpft der Spieler und versucht die Takes möglichst perfekt in den Kasten zu kriegen. Das Gameplay dürfte dem eingefleischten Spieler dabei schon aus "Stuntman" bekannt sein, für alle die es noch nicht kennen hier kurz die Beschreibung: Ein Take besteht aus einer zu erfüllenden Hauptaufgabe sowie mehreren Unteraufgaben, die zwar zur Erfüllung des Stunts nicht unbedingt nötig sind, aber die sehr wichtigen Bekanntheitspunkte einbringen, welche man braucht um an die weiteren Takes heranzukommen. Die Hauptaufgabe eines Stunts kann es z.B. sein das Gangsterauto anzuhalten und als Unteraufgaben hat man fünf Telefonzellen und zwei Autos zu zerstören. Allerdings hilft es einem nicht allzu viel die Aufgaben zu kennen, denn ohne die Kenntnisse über den Take kommt man nicht sehr weit. Meist sind mehrere Anläufe nötig bis man ihn ohne Fehler und mit genügend Punkten zuende bringt. In der Praxis stört das allerdings nicht so schlimm wie man meinen möchte, da man die Stunts jederzeit wiederholen kann um seinen Score zu erhöhen, was ab der zweiten Hälfte der Karriere auch unabdingbar ist, da dort die Punktegrenzen für den jeweils nächsten Stunt recht hoch angesiedelt sind. Dies war auch bitter nötig, denn das Game bietet gerade mal 16 Stuntszenen, wovon man die ersten vier locker in zehn Minuten durch hat. Zwar werden die Takes immer umfangreicher und schwieriger, trotzdem besteht die Gefahr den Karrieremode an einem Wochenende durchgespielt zu haben.

Die Grafik präsentiert sich flott und ausreichend detailliert. Besonders gefallen haben uns die recht unterschiedlichen Drehorte, die von der Wüste über Dörfer der 20er bis hin zu modernen Containerhäfen reichen. Dabei hat man besonderen Wert auf möglichst frustfreies Spielen gelegt, denn Bäume oder Verkehrsschilder können einfach durchfahren werden und der ganze Rest lässt sich ohne Probleme zerstören, wofür es extra Punkte gibt. Hat man eine besondere Leistung aufs Parket gelegt, kann man die Szene auf die Xbox-Festplatte speichern und jederzeit seinen Freunden und Freundinnen vorspielen.

Die Soundkulisse darf man ebenfalls als gelungen bezeichnen. Die Gamegeräusche sind sehr stimmig und schaffen es eine angenehm zum Spiel passende Atmosphäre aufzubauen, die durch das Geschreie des Regisseurs und der flüchtenden Passanten noch eine Prise Aggressivität mitbekommt. Die mitgelieferten Musikstücke reihen sich ebenfalls gut ins Spielgeschehen ein, können aber auf Wunsch durch eigene Titel auf der Xbox-Festplatte ersetzt werden.

Trotz der vielen Möglichkeiten der Steuerung, wie das Fahren auf zwei Rädern, eine Rolle in der Luft drehen oder einfach nur einen Wheelie mit dem Motorrad hinzulegen, gibt sie sich erstaunlich gut bedienbar. Für die Stunts benötigt man so gerade mal eine einzige Taste, da die CPU automatisch den einzig in dieser Situation richtigen Stunt ausführt. Etwas verwirrender gibt sich da schon die Bezeichnung der Funktion "Notbremsung" auf der B-Taste, womit die ganz ordinäre Handbremse gemeint ist.

  • Peter Grubmair"-"
  • Keine Frage, die Spielidee hinter "Chase" ist dieselbe wie aus "Stuntman". Trotzdem kann das Gezeigte überzeugen, denn "Chase" ist erstaunlich flüssig spielbar und macht ebensoviel Spaß ganz ohne die frustrierenden Momente aus dem Konkurrenztitel. Wirklich einer Kritik wert sind die mit 16 Szenen doch etwas wenigen Stunts, die man bei entsprechendem Einsatz locker an einem Wochenende durchspielt. Ansonsten kann man "Chase" als rundherum gelungenen Titel bezeichnen den man sich ruhigen Gewissens zulegen kann.
Chase: Hollywood Stunt Driver (XB)
  • Singleplayer
  • 7,2 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
Flüssiges Gameplay
ausgereifte Steuerung und die Möglichkeit eigene Musikstücke zu verwenden
16 Szenen sind etwas wenig und der Multiplayer-Mode wirkt etwas aufgesetzt
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