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Catan: Die erste Insel - Das berühmte Brettspiel auf PC - Leser-Test von Cram


1 Bilder Catan: Die erste Insel - Das berühmte Brettspiel auf PC - Leser-Test von Cram
Catan die erste Insel ist die PC-Version des bekannten Brettspiels von Klaus Teuber.Dieses trägt den Preis Spiel des Jahres und ist inzwischen in zahllosen Variationen erschienen.Sie müssen als Spieler die Insel Catan besiedeln, Städte und Straßen bauen, um Rohstoffe handeln und Karten kaufen um so das Spiel durch eine bestimmte Anzahl von Siegpunkten zu gewinnen.

Catan die erste Insel ist sehr einfach gestaltet, so dass man sich leicht zurecht findet.Es gibt eine Einführung in die Regeln und die Bedienung des Spiels, eine Kampagne mit 12 Missionen, Szenarios die von Klaus Teuber persönlich entworfen wurden und ein variables Spiel in dem die Regeln individuell eingestellt werden können.So ist es auch für jemanden der das Brettspiel nicht kennt sehr einfach, das Spiel kennenzulernen.Die Unterschiede zwischen den beiden Versionen sind nur geringfügig.

Man kann alleine gegen 8 verschiedene Computergegner spielen, die in 3 Schwierigkeitsstufen vorhanden sind.Die Gegner sind in 3D animiert und klopfen Sprüche, handeln untereinander oder mit dem Spieler und verhalten sich auch sonst relativ menschlich.Obwohl das Spiel alleine gegen den Computer Spaß macht, ist es keine Vergleich zu den anderen Möglichkeit.Man kann nämlich auch mit bis zu 6 Freunden an einem PC spielen.Zudem ist es möglich über ein Netzwerk oder das Internet gegeneinander zu spielen.Da das Spiel rundenbasiert abläuft, ist die Übertragungsgeschwindigkeit hierbei nicht sehr wichtig.

In jedem Spiel startet man auf einer Insel mit einer Stadt.Im Einzugsbereich dieser Stadt liegen verschiedene Felder die mit Zahlen versehen sind.Wenn man beispielsweise eine 8 würfelt und man besitzt ein Waldstück mit der Zahl 8 bekommt man eine Einheit Holz.Es gibt die Rohstoffe Erz, Wolle, Weizen, Holz, Lehm und Gold.Diese sind auf verschiedenen Feldern auf der Karte verteilt und immer mit Nummern versehen.Mit den Rohstoffen können sie neue Straßen oder Städte bauen oder auch Spielkarten kaufen.Für jede Stadt, für die längste Handelsstraße und für bestimmte Karten bekommen sie Siegpunkte.Bei einer bestimmten Anzahl hat man das Spiel gewonnen.

Wer schon mal das Brettspiel gespielt hat ist mit den Spielfunktionen schnell vertraut und braucht nur wenig Einarbeitungszeit.Die Anleitung ist übersichtlich gestaltet und erklärt alle wichtigen und notwendigen Spielmechanismen.Es ist zudem jederzeit möglich das Spiel zu speichern.

Die Kampagne des Spiel hat eine langsam ansteigende Lernkurve, das Spiel wird also zunehmend schwieriger.Sehr gut hat mir vor allem das freie Spiel gefallen, weil man in diesem Modus viele Möglichkeiten hat sich sein individuelles Spiel einzustellen.Von der Zahl der Computergegner, der Zahl der möglichen Städte bis zu den Siegpunkten die man braucht um das Spiel zu gewinnen hat man die freie Wahl.Zudem kann man in diesem Modus die Erweiterung des Catan Spiels „Die Seefahrer“ einstellen.

Die Grafik des Spiels und der Sound sind gut gelungen.Die Grafik ist relativ farbenfroh gestaltet, feinaufgelöst und sehr detailliert gestaltet.Die Computer-Gegner zeigen viele abwechslungsreiche Animationen.Außerdem hat jeder Gegner seinen eigenen Charakter der sich vor allem beim Handeln zeigt.Manche Gegner sind großzügig, andere geizig und wieder andere tauschen am liebsten mit dem sympathischsten Mitspieler.Durch diese Eigenarten wirkt es nicht als ob man starr gegen den Computer spielt, sondern die Gegenspieler spielen persönlich und individuell.Ein freies Spiel gegen 2 andere Computergegner kann völlig anders verlaufen, nicht nur wegen der Würfelergebnisse.Die Wahl der Computergegner hat deshalb erheblichen Einfluss auf das Spielgeschehen.

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