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Castlevania: Symphony of the Night - das beste Castlevania ??? - Leser-Test von Manticore


1 Bilder Castlevania: Symphony of the Night - das beste Castlevania ??? - Leser-Test von Manticore
Castlevania Symphony of the night reiht sich in die vielen Castlevania-Titel ein, die schon seit Ende der 80er Jahre die Videospielgemeinde begeistern. Und nach so mancher Meinung - mich eingeschlossen - ist es das bisher beste Castlevania.

Zur Story:

Vor vier Jahren wurde Dracula von einem seiner größten Widersacher, dem Vampirjäger Richter Belmont, in seine Schranken gewiesen. Nun ist aber Richter spurlos verschwunden und Maria Renard macht sich auf die Suche nach ihm.

Castlevania, das Schloss Draculas materialisiert sich in dieser unheilvollen Nacht und stört den ewigen Schlaf Alucards, der Draculas Sohn ist und anders als sein Vater zu den Menschen hält und den Belmonts schon einmal geholfen hat, Dracula zu besiegen.

So macht sich der Spieler als Alucard auf den Weg, um Dracula das Handwerk zu legen. Anfangs ist Alucard noch übermächtig, dank seltener Artefakte. Das ändert sich allerdings schnell. Der Tod persönlich, der mit Dracula sympatisiert, entzieht ihm alle Artefakte, so dass Alucard gezwungen ist, sich unbewaffnet auf den Weg zu machen. Von nun an gilt es, sich ständig bessere Ausrüstungsgegenstäne zu verschaffen, das Schloss zu erkunden und viele, viele Gegner zu besiegen.

Zum Gameplay:

Das Spiel ist ganz in 2D-Grafik gehalten und so bewegt sich Alucard von Raum zu Raum durch das Schloss. An Aktionsvielfalt mangelt es sicher nicht. Anfangs sind die Aktionsmöglichkeiten noch spärlich, nach und nach bekommt Alucard aber eine Vielzahl von neuen Aktionen hinzu.

Der normale Angriff geschieht nicht wie bisher von Castlevania gewohnt mit der Peitsche, sondern mit unzähligen verschiedenen Schwertern und Wurfwaffen. Zusätzlich gibt es die typischen herzchen-verbrauchenden Zusatzwaffen wie Weihwasser, Wurfmesser, Axt, Stoppuhr etc. Doch nicht genug. Über Tastenkombinationen kann Alucard Zauber auslösen, wenn auch nicht viele. Zusätzlich kann sich Alucard im späteren Spiel wie ein typischer Vampir in einen Wolf, einer Fledermaus oder Nebel verwandeln. So viel verschiedene Aktionsmöglichkeiten gibt es wahrlich selten.

Das Spiel ist wie ein Rollenspiel aufgebaut. Das Erledigen von Gegnern beschert Erfahrungspunkte, die nach und nach zu einem Levelaufstieg verhelfen.

Weiterhin bekommt man allerlei Gegenstände, die teils nützlich, teils einfach nur unterhaltsam sind (unzählige Arten von Speisen, auch Grünen Tee und Pizza), Wurfwaffen, Schilde etc., die zum Teil auch verschiedene Fähigkeiten besitzten oder zu neuen Special-Moves verhelfen.

Die Karte zeichnet mit, gespeichert wird in Savepoints, die ausreichend zur Verfügung stehen.

Die Story bleibt stehts spannend und bietet einige Geheimnisse. Erst durch die richtige Handlungsweise gelangt man in den zweiten Teil des Spieles. Es sei nur soviel verraten, dass Maria und Richter Belmont noch eine wichtige Rolle spielen. Erwartet man schon das Ende des Spieles, so materialisiert sich in einer Zwischensequenz über Castlevania ein Spiegelschloss, das ebenfalls erkundet werden muß. Auch wenn das zweite Schloss nur spiegelverkehrt ist, dank neuer Texturen und neuer Secrets sowie härterer Gegner wird es auch recht anspruchsvoll.

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