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Castlevania: Circle of the Moon - Die Legende lebt - Leser-Test von Manticore


1 Bilder Castlevania: Circle of the Moon - Die Legende lebt - Leser-Test von Manticore
Die Videospiel-Reihe Castlevania ist für mich persönlich eine der besten überhaupt. Es gibt kaum einen Teil den ich noch nicht durchgespielt habe und fast alle Titel waren überdurchschnittlich gut. Das Faszinierende an dem Mythos Castlevania ist wohl die umheimlich dichte Atmosphäre, die durch detaillverliebtes Design, einer herrvorragenden Sound- und Musikuntermalung, sowie einem einfachen aber faszinierenden Gameplay kreiert wird - und nicht zuletzt der Ort des Geschehens.

Ich war begeistert, dass ein neuer Teil der Castlevania-Saga für den GBA erscheint, noch mehr als ich hörte, dass der Titel zum Release erhältlich sei und dass es keine SNES Umsetzung ist. Also war es für mich selbstverständlich, dieses Modul als allererstes in meinen nagelneuen GBA zu stecken.

Was soll ich sagen? Ich war begeistert! Wieder einmal hatte mich ein Titel aus der Castlevania Reihe in seinen Bann gezogen.

Zur Hintergrundstory:

Im Jahre 1830 wird Graf Dracula, seines Zeichens Vampir und Herrscher des Bösen, wieder einmal von einem seiner getreuen Dienern (dieses Mal ist es die schöne Camilla) in die Welt der Menschen zurückgeholt. Kaum weilt Dracula in unserer Welt, schon eilen drei Vampirjäger herbei, um seine Lordschaft wieder von dieser Welt zu verbannen. Der Anführer der Gruppe ist Morris Baldwin, ein mittlerweile alter Vampirjäger, der vor einiger Zeit Graf Dracula schon einmal von dieser Welt verbannt hatte. Mit dabei sind sein Sohn Hugh Baldwin und sein Schüler Nathan Graves. Dracula entledigt sich der beiden jungen Männer indem er sie in die Katakomben stürtz. So ziehen nun Nathan, dessen Rolle man übernimmt, und Hugh einzeln los, um Morris zu helfen und Dracula zu besiegen.

Zum Gameplay:

Erfreulicherweise wurde am Gameplay nicht viel geändert. Mit der Peitsche bewaffnet zieht man los, um wahren Gegnerhorden entgegenzutreten, Items einzusammeln und so manches Secret zu entdecken. Die Steuerung ist kinderleicht und äußerst präzise.

Während Nathan anfangs noch nicht viele Aktionen beherrscht, lernt er im Laufe des Spieles durch magische Artefakte (die von ziemlich harten Endgegnern bewacht werden) zahlreiche neue Aktionen dazu, wie rennen, Doppelsprung, sich von der Wand abzustoßen etc.

Auch schon bekannt sind die verschiedenen Sonderwaffen, von denen eine als Zusatzwaffe zur Peitsche benutzt werden kann. Diese Sonderwaffen verbrauchen Herzen. Als Sonderwaffen stehen Dolch, Axt, Weihwasser, Stoppuhr und Bumerang zur Verfügung.

Neu ist das DSS, Dual Set-up System, das das zaubern ermöglicht. Während des Spieles werden Karten gefunden, insgesamt 20 Karten, die in zwei Sparten (Action und Attribute) sortiert sind und verschiedene Fähigkeiten in sich tragen. Nun gilt es diese Karten zu finden, zwei Karten verschiedener Sparten zu kombinieren und somit einen Zauber auszulösen (verbraucht Mana). Vom Feuerball der aus der Peitsche geschleudert wird, über Heilung, Verbesserung der Attribute bis hin zum Beschwören eines Zauberwesen oder neuen Special Moves - das Zaubersystem kann sich sehen lassen und weiß zu gefallen. Allerdings ist es nicht immer klar, wie der Zauber ausgelöst wird, oder welche Wirkung er hat, denn erst nachdem er einmal korrekt ausgeführt wurde ist eine kurze Beschreibung im Menu zu finden. Es braucht also etwas Geduld, alle Zauber herauszufinden (und ist eigentlich sowieso erst beim zweiten durchspielen möglich).

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