Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Castlevania: Circle of the Moon - Action pur! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Castlevania: Circle of the Moon - Action pur! - Leser-Test von Cubey
Castlevania war eines meiner beiden ersten Game Boy Advance Spiele. Ich war schrecklich aufgeregt, als ich endlich meinen lang erwarteten GBA auspackte. Dann mußte ich Castlevania: Circle of the Moon gleich ausprobieren. Ich steckte es in meinen nagelneuen Game Boy und wartete gespannt was passieren würde. Als dann die schaurig schöne Musik aus dem Lautsprecher dröhnte war ich erstmals positiv überrascht. Das war endlich kein nervendes Game Boy Gedudel mehr, sondern richtig guter Sound. Als ich dann aber auf Start drückte kam der erste Schock. Die Texte waren komplett in Englisch. Nicht dass ich kein Englisch verstehen würde, aber es ist mir doch um einiges lieber, wenn alles in deutscher Sprache beschrieben wird. Als ich mich dann damit abgefunden habe, ging das Spiel auch schon los. Ich metzelte die Skelette schon fleißig ab, eins nach dem anderen, als ich plötzlich zu einem von der Decke hängenden Gegner kam. Ich wollte vorbeirennen als plötzlich ein kleines Würmchen von oben auf mich hinunter fiel. Nichts ahnend ging ich weiter bis ich bemerkte, dass mir ständig ein wenig Lebensenergie abgezogen wurde und meine Spielfigur immer wieder zu blinken begann. Ich suchte nach einer Möglichkeit dies zu beheben, aber vergeblich. Als ich dann das Status-Menü aufrief hatte ich Gewissheit. Ich wurde vergiftet. Dann geriet ich in Panik. Was nun? Mir fiel ein, dass ich immer wieder verschiedenste Gegenstände eingesammelt hatte. Ich durchsuchte diese nach einem Gegenmittel, aber zu meiner Verzweiflung war keins dabei. Ich hatte nun keine andere Wahl mehr als zuzusehen wie ich langsam aber sicher dahinstarb. Verärgert darüber fing ich nocheinmal von Vorne an und nahm mir vor etwas vorsichtiger zu sein. Als ich dann wieder an der selben Stelle war ging ich in die andere Richtung und merkte, dass nicht weit entfernt ein Speicherpunkt gewesen wäre. Nunja, sowas kann passieren.
Das Game bietet eine wirklich hervorragende Atmosphäre. Man wird so richtig in seinen Bann gezogen. Beim ersten Mal spielen merkte ich schon, dass es nicht leicht werden wird, aber mit der Zeit hatte ich dann den Bogen raus. Eine sehr sehr gute Idee sind die magischen Karten. Diese erhält man wenn man bestimmte Gegner ins Jenseits befördert. Doch leider kommt es nur sehr selten vor, dass das Ableben eines Dämons auch gleich eine neue Karte mit sich bringt. So habe ich mich immer tierisch gefreut, wenn ich nach langer Zeit endlich mal wieder eine neue Karte erhalten habe. Die Eigenschaften dieser magischen Karten sind sehr vielfältig. So wird z.B. aus der normalen Peitsche eine Feuer, Elektro oder Sturmpeitsche. Man kann aber auch rotierende Feuerbälle zum Schutz anwenden oder Geister beschwören die einen dann hilfreich zur Seite stehen und sich auf den Gegner stürzen. Ein weiterer genialer Einfall der Entwickler ist es, dass man nach jedem mal, wenn man das Spiel durchgeschaft hat, ein Passwort erhält. Dieses muß man dann als Name eingeben und kann dann ein neues Spiel starten. Nun ist man eine andere Person (optisch jedoch nicht!). So startet man z.B. als Magier und hat von Anfang an alle mühsam zu sammelnden Karten.

Alles in allem ist das Spiel ein echter Hit. Als eines der GBA-Launchtitel taugt es allemal. Stundenlange Action mit Gruselelementen ist da garantiert.

Negative Aspekte:
Die Spielfigur hätte etwas besser animiert sein können!

Positive Aspekte:
Die coole Atmosphäre und die schaurig schöne Musik!

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 9.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.9/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 9/10
e_gz_ArticlePage_Default